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Ein neues Wohnrecht braucht das Land!

03.03.2014

Darin sind sich die verschiedensten Interessenvertretungen seit langem einig. 

Darin sind sich die verschiedensten Interessenvertretungen seit langem einig. Ein emotional geführter Wahlkampf hat dem Bekenntnis zu einer umfassenden Wohnrechtsreform Eingang ins Regierungsprogramm verholfen. Nun gilt es, einen sachlichen Diskurs zu führen, um ein zukunftstaugliches Wohnrecht zu schaffen und nicht Wahlkämpfe auf dem Rücken des privaten Wohnungsmarktes auszutragen. Allem voran muss ein tragfähiger Konsens hinsichtlich der Mietzinsbildung gefunden werden, denn die vor allem in Wien künstlich niedrig gehaltenen Richtwerte entsprechen nicht mehr den vorherrschenden Marktbedingungen, wenn man die gestiegenen Ansprüche der ­Wohnungssuchenden bedenkt. Die Politik ist gefordert, die Leistungen des ozialen Wohnbaus Menschen mit niedrigen Einkommen zukommen zu lassen und ein Lösungskonzept zu erarbeiten, das eine ‚Ghettoisierung‘ – das Totschlagargument des Sozialen Wohnbaus – zu verhindern weiß. Solange hier keine Verbesserungen zu verzeichnen sind, gibt es keinen Grund, privaten Vermietern marktferne Beschränkungen aufzuerlegen.

Autor/in:
Anton Holzapfel
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