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Eine Frage, zwei Antworten

11.04.2014

Basisförderung mit Boni – ist das die Zukunft der Wohnbauförderung?

Lothar Hinteregger, Abteilung Wohnbauförderung, Vorarlberger Landesregierung

Handlungsspielraum: Vorarlberg hat das Wohnbauförderungssystem im Neubau grundlegend reformiert. Die Wohnbauförderung ist und war von ihrer Grundkonzeption her immer eine Sozialförderung mit dem Ziel, den Menschen die Schaffung individuellen Wohnraums zu leistbaren Preisen zu ermöglichen. Mit dem neuen System wurde in Vorarlberg die soziale Ausrichtung der Wohnbauförderung gestärkt, ohne dabei die Ökologie zu vernachlässigen. Es wird stärker nach Einkommen und sozialen Verhältnissen der Förderungswerber gefördert. Mit einer Basisförderung je Objektart und einem zusätzlichen Bonussystem können wir diesen Wünschen und Erfordernissen gerecht werden. Das neue Förderungssystem bietet für die Bauherrschaft und die Bauwirtschaft mehr Handlungsspielraum für System- und Materialentscheidungen sowie die Kostenoptimierung durch das gleitende Anreizsystem. Das System ist auch offen für künftige neue Schwerpunktsetzungen in Form von weiteren Boni. Die Wohnbau­förderung bleibt auch in Zukunft ein starkes Lenkungsinstrument, um den Wohnbau in Vorarlberg positiv weiterzuentwickeln.

Klaus Lugger, Geschäftsführer Neue Heimat Tirol

Umstände berücksichtigen: „Wir leben in einer Zeit, in der wir immer weniger Kinder in den Familien haben. Hier geht es um die Grundsätze einer Entwicklung eines Volkes. Aus diesem Grund bin ich auch als Großvater für alle Aktivitäten, die es Familien erlauben, Kinder zu bekommen. Hier ist die Wohnbauförderung traditionell ein familienpolitisches Instrument. Ich begrüße daher bei Eigentumswohnungen die Initiative von einzelnen Bundesländern, bei der Höhe des Wohnbauförderungsdarlehens die Anzahl der Kinder und die persönlichen Lebensumstände zusätzlich zu berücksichtigen.“ 

 

 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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