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Eine Marke für die ganze Welt

03.03.2014

Chemische Lösungen für die Baubranche, zusammengefasst unter einer Dachmarke.

Vor rund einem Jahr begann der weltweite Roll-out in Asien, nun wird der Prozess in Europa abgeschlossen. Unter dem Namen „Master Builders Solution“ führt die Chemiefirma BASF in Zusammenarbeit mit Master Builders eine globale Marke ein, unter deren Namen Zementadditive, Betonzusätze, chemische Lösungen für den Untertagebau, Hochleistungsmörtel, Reparatursysteme, Abdichtungen und Dichtmassen sowie Lösungen für Fußbodensysteme angeboten werden. 

Langer Prozess
„Diese neue globale Marke ist das nächste Kapitel einer mehr als einhundertjährigen Geschichte der Entwicklung fortschrittlicher Lösungen für die Bauindustrie“, freut sich Tilman Krauch, Leiter des Unternehmensbereichs Construction Chemicals der BASF. „Der global vernetzte Ansatz ermöglicht es uns, noch besser auf die spezifischen Herausforderungen unserer Kunden und Partner einzugehen.“ Das einheitliche Portfolio soll ebenfalls eine einfache Orientierung bieten. Einerseits wurden die Produkte nach Funktionalität und andererseits nach der gewünschten Anwendung geordnet. „Das schafft mehr Transparenz und eine optimale Kundenorientierung. Auf diese Weise können wir unsere Kompetenz und Erfahrung auf dem Gebiet chemischer Lösungen für die Baubranche noch besser zum Ausdruck bringen“, sagt Philipp Kley, Leiter BASF Construction Chemicals Europe, im Rahmen eines österreichischen Kundenkongresses in Bad Schallerbach. Die Einführung ist laut dem Konzern auch ein klares Bekenntnis des Konzerns zur Baubranche. Auch vonseiten der österreichischen Dependance zeigte man sich erfreut. „Es ist spannend, bei so einer großen Umstellung dabei zu sein. Wir können unseren Kunden dadurch noch spezifischere sowie passgenaue Lösungen für ihre Bedürfnisse anbieten“, stellt Markus Kroneder, Leitung Betonzusatzmittel Österreich BASF, fest.

Kristallines aus der F&E
Die Einführung der einheitlichen Marke wird zusätzlich noch von neuen Produktinnovationen unterstützt. Im Jahr 2012 investierte BASF 1,7 Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung und beschäftigte 10.500 Forscher. Eines der Ergebnisse der Anstrengungen ist der Master X-Seed, ein Beschleuniger zur Betonaushärtung.  Dabei wurden Kristallkeime der Porenlösung hinzugefügt, wodurch keine internen Energiebarrieren überwunden werden müssen und es folglich keine Induktionsphase gibt. Das Endergebnis ist, dass das Crystal-Seeding, also die Aushärtung, beschleunigt wird und so eine bis zu zehnfach höhere Frühfestigkeit erreicht werden kann.

Ausgehärtet
Eine weitere Neuheit gibt es im Bereich der Monobetonverarbeitung. Die Anforderungen an das Fließmittel – Basisverflüssigung, das Halten der Konsistenz und keine Verzögerung des Aushärtens – für den Transport und die folgende Verarbeitung wurden in dem Master Glenium Sky 676 Mono vereint. Das Produkt wurde speziell für die Anwendung bei Monobeton entwickelt und ausführlich getestet. Der entscheidende Effekt dabei ist, dass rund zwei Stunden früher als normal Glättarbeiten mit schwerem Gerät auf dem Monobeton möglich sind. Dadurch werden die Stehzeiten verkürzt und die Basis für eine frühere Fertigstellung geschaffen.  

Autor/in:
Christoph Hauzenberger
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