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Energieeffiziente Mauerwerkslösungen

06.02.2015

Ganz im Zeichen von Innovation stand der Messeauftritt von Schlagmann Poroton auf der „Bau München 2015“. Neben dem neuen Poroton-S8 und der Poroton-DRS präsentierte das bayrische Baustoffunternehmen den Poroton-WDF für eine nachhaltige und ökologische Altbausanierung. 

Eine noch höhere Planungs- und Ausführungssicherheit verspricht der neue Poroton-S8. Der Ziegel ist, laut Hersteller, vor allem für Wohnbauten ab KfW-Effizienzhaus-Standard 70 geeignet und erfüllt mit einer Wärmeleitzahl von 0,08 W/(mk) in den Wanddicken 36,5, 42,5 und – erstmals auch aufgrund hoher Nachfrage – 49 Zentimeter die Anforderungen der EnEV 2014 wie auch die Empfehlungen für den erhöhten Schallschutz nach DIN 4109.

Die bauaufsichtliche Einführung der neuen europäischen Normengenerationen DIN EN 1996 (Eurocode 6) stellt Planer und Verarbeiter bei der regelrechten Durchführung von Decken-Wandauflagern vor neue Herausforderungen. Mit der Poroton-Deckenrandschale wird eine einfache und sichere Ausführung des Deckenauflagers nach Eurocode 6 und nach Beiblatt 2 zu DIN 4108 gewährleistet. Die 15 Millimeter dicke, porosierte Ziegelschalenoberfläche sorgt an der Außenseite für einen homogenen und sicheren Putzgrund. Eine Dämmung aus Neopor WLG 032 mit zusätzlicher Weichschicht minimiert die Schallübertragung. Das Systembauteil wird in verschiedenen Elementhöhen zwischen 18 und 34 Zenitmetern angeboten.

Der Poroton-WDF als nachträgliche Dämmung bietet sich vor allem bei denkmalgeschützten Fassaden, Klinkerfassaden sowie Gebäuden im Ensembleschutz an. Poroton-WDF ist ein diffusionsoffenes, kapillaraktives Innendämmsystem, das eine optimale Feuchtepufferung und ein angenehmes Raumklima schafft. Speziell für den Einsatz als schlankere Innendämmung wurde bisher der WDF-Ziegel mit einer Breite von 12 Zentimetern angeboten. Ganz neu wurde auf der „Bau München 2015“ auch ein Ziegel in der Breite von nur 8 Zentimetern präsentiert, welches vor allem bei einem geringen Raumangebot angewendet werden kann. Mit einem Wärmedämmwert von nur 0,065 W/(mk) können Bestandswerte mit einem U-Wert von beispielsweise 1,0 W/(m2K) auf einen Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,42 W/(m2K) verbessert werden. Außerdem machen die Maße 50 auf 24,9 Zentimeter eine schnelle Verarbeitung möglich.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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