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Geht uns aus der Sonne!

28.03.2014

Heute will man selbst erzeugten und genutzten elektrischen Strom besteuern, morgen kann es das selbstgezogene Obst aus dem Garten sein. Das Gesetz gibt es seit längerem, bisher spielte die Abgabe jedoch keine Rolle, da es nur wenige PV-Anlagen mit hohem Eigenverbrauch gab. Der Erlass des Finanzministeriums vom 24. Februar 2014 kann man fast nur als Schildbürgerstreich bezeichnen. Die Energieabgabe ist kontraproduktiv, da man einerseits den Ausbau sauberen Stroms fördere, aber gleichzeitig diese Nutzung besteuert. Wir sind endlich so weit, ein Model mit Eigenstromverbrauch wirtschaftlich berechnen zu können und die Photovoltaik zur Marktreife zu führen. Mit dieser Abgabe relativieren sich die Rechnungen. Zudem ist die Administration der neuen Steuer für Privatpersonen kaum durchführbar, da die Abgabe selbst berechnet und monatlich abgeführt werden muss. Der Bundesverband Photovoltaik Austria hat deshalb die Sonnenstrompetition „Hände weg von der Sonne“ ins Leben. Auf www.­sonnenzukunft.at gibt es bereits mehr als 17.000 Unterstützungserklärungen.

 

Autor/in:
Hans Kronberger
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