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Der Konzertsaal der Elbphilharmonie bietet Platz für 2.150 Gäste auf einer Höhe von 50 Metern über der Elbe.

Große Bühne für Waagner-Biro

03.01.2017

Das österreichische Stahl- und Maschinenbauunternehmen liefert die komplette bühnentechnische Ausstattung des Konzerthauses – dem Herzstück der Elbphilharmonie.

Die Elbphilharmonie in Hamburg geht am 11. Jänner 2017 in Betrieb.

Wenn am 11. Jänner 2017 im Hamburger Hafen die Elbphilharmonie eröffnet wird, gerät damit auch ein Stück österreichische Ingenieurskunst ins Rampenlicht: Denn Waagner-Biro war bei dem Megaprojekt für die Bühnenanlagen verantwortlich. „Wir haben die Bühnentechnik der zwei Konzertsäle nach dem modernsten Stand der Technik fertiggestellt. Die Herausforderung im großen Konzertsaal war, dass die kreisförmige Anordnung der Ränge rund um die Bühne eine spezielle Bühnentechnik erforderte“, sagt Thomas Jost, Vorstand der Waagner-Biro AG. Der Konzertsaal der Elbphilharmonie bietet Platz für 2.150 Gäste auf einer Höhe von 50 Metern über der Elbe. „Dank der Bühnentechnik von Waagner-Biro können sich Akustik und visuelle Beschaffenheit des Raumes bestmöglich entfalten“, sagt Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant von Elbphilharmonie und Laeiszhalle.

Waagner-Biro lieferte für die Konzertsäle die komplette Bühnentechnik der Ober- und Untermaschinerie und ein hochmodernes CAT-Steuerungssystem. Im großen Konzertsaal bilden 26 Scherenhubpodien und fünf Sekundärpodien das Orchesterpodium. Zudem sind 33 Kettenzüge, 24 Mikrofonwinden und sechs Prospektzüge im Raum montiert. Um die Decken-Optik und Raum-Akustik zu perfektionieren, verschwinden die Ketten- und Prospektzüge sowie die Mikrofonwinden in den Öffnungen der hutförmigen Saaldecke, wenn diese nicht gebraucht werden. Des Weiteren verantwortete Waagner-Biro auch die Bühnentechnik für den kleinen Musiksaal, der 550 Besucher fasst. In diesem sorgen 18 Scherenhubpodien, eine Teleskoptribüne, sieben Prospektzüge, eine Filmleinwand-Winde und 25 verstellbare Akustik-Banner für eine außergewöhnliche Bühnenatmosphäre. [red]

Autor/in:
Redaktion Metall
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