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Keine frauenfreie Zone

09.05.2001

Als zum Wiener Töchtertag im April dieses Jahres ein Baukonzern zwölf Mädchen einlud, sich einmal anzusehen, welche Berufsmöglichkeiten es für Frauen am Bau gibt, wurde das schon beinahe als Sensation gesehen. Abgesehen von den Reinigungskräften und Sekretärinnen ist der Bau weitgehend frauenfrei. Keine Frage, die Arbeit auf den Baustellen ist trotz des technischen Fortschritts noch immer Schwerstarbeit. Aber eben noch lange kein stichhaltiges Argument dafür, dass Frauen dort nichts zu suchen haben. Es erinnert alles verblüffend an andere Branchen und Berufe. Ob beispielsweise bei der Polizei oder Feuerwehr: Was ist dort nicht alles an Argumenten aufgeboten worden, um zu beweisen, dass das kein Job für Frauen ist. Bei der Polizei ist das heute kein Thema mehr, und bei den Berufsfeuerwehren haben die Frauen auch Einzug gehalten. Ich bin überzeugt, dass es auch im Baubereich möglich sein wird, dass Frauen dort „ihren Mann“ stellen. Besser gesagt „die Frau“. Ich kann mich des Verdachts nicht erwehren, dass es – so wie in anderen Branchen auch – die unausgesprochenen Argumente sind, die die Frauen vom Bau fernhalten.

Autor/in:
Sabine Oberhauser
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