Direkt zum Inhalt
Baumeister Josef Frantsits , Wienerberger-Geschäftsführer Christian ­Weinhapl und Wine-Aid-Obmann Thomas Schenk (v. l.) vor dem zukünftigen Vereinshaus.

Platzsparende Hilfe

06.06.2014

In Floridsdorf entsteht ein Vereinshaus. Dank der Verwendung von Ziegeln mit ­Dämmaterial wurde Fläche gewonnen. 

Zurzeit entsteht in Wien-Floridsdorf nahe dem Friedhof Stammersdorf Zentral ein einstöckiges Ziegelhaus. Noch ist nur der Rohbau zu sehen, doch man kann schon erahnen, wie das zukünftige Vereinshaus von Wine Aid, einem gemeinnützigen Verein, der Projekte und Einrichtungen der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe sowie der Gesellschaft Österreichischer Kinderdörfer unterstützt, aussehen wird. Gebaut wurde es aus Porotherm-W.i-Ziegeln.

Flächenbezogener Gewinn

Das Vereinshaus entsteht in einer Kleingartensiedlung und muss schon allein deshalb speziellen Anforderungen genügen. Strikt vorgegebene Bauhöhen und Abstände müssen eingehalten sowie durch eine schlanke, aber massive Konstruktion versucht werden, das Maximum aus der vorhandenen bebaubaren Fläche herauszuholen. Dafür wurde auf den Porotherm-W.i-Ziegel von Wienerberger zurückgegriffen. 
„Das Haus wurde mit 25-Zentimeter-Planziegeln errichtet“, erklärt Christian Weinhapl, Geschäftsführer der Wienerberger Ziegelindustrie GmbH, das Projekt. „Dabei wurde bewusst auf den Porotherm W.i. mit eingebauter Wärmedämmung zurückgegriffen.“ Weinhapl beschreibt diese Entscheidung als deutliches Zeichen für Mehrwert gegenüber Mehrkosten. Zwar muss an dem Vereinsgebäude auch noch eine zusätzliche Außendämmung angebracht werden, dabei werden aber zehn Zentimeter eingespart. Diese wirken sich direkt auf die Fläche der Räume aus, wodurch jedes der zwei Geschoße um je 2,5 Quadratmeter vergrößert werden konnte. „Gerade im Kleinen sind fünf Quadratmeter gewonnen Fläche beträchtlich“, so Weinhapl. „Um den Bauherr­en und Baumeistern dies näherzubringen und eine rechnerische Grundlage zu bieten, haben wir das m²-Tool entwickelt.“ Das Tool ist ein Kalkulationsprogramm, das die verschiedenen Wandaufbautypen bei gleichbleibendem U-Wert projektbezogen durchrechnet, miteinander vergleicht und in Tabellen gegenüberstellt. Dabei müssen nur die entsprechenden Daten eingegeben werden. Das Programm generiert abschließend ein Excel-File, in dem die effektiven Kosten der Gesamtfläche dem daraus resultierenden Marktwert gegenübergestellt werden. 
Vor allem im urbanen Bereich bei Quadratmeterpreisen von mehreren Tausend Euro sei die Wertsteigerung des Objekts deutlich durch die errechneten Zahlen ersichtlich. „Wenn man bei einem Dachausbau in der Wiener Innenstadt allein fünf Quadratmeter gewinnt, ist das beträchtlich“, so Weinhapl.

Autor/in:
Christoph Hauzenberger
Werbung

Weiterführende Themen

Die Wienerberger Ag mit guter Halbjahresbilanz.
Aktuelles
01.09.2015

Die Wienerberger AG blickt auf ein gutes erstes Halbjahr zurück und kann sich über Steigerungen freuen.

Aktuelles
17.02.2015

Die Wienerberger AG hat ihr 2012 begonnenes  Restrukturierungsprogramm im Vorjahr planmäßig abgeschlossen. Insgesamt konnte man 50 Millionen Euro einsparen und 2014 einen prognostizierten ...

Sonderthemen
06.02.2015

Ganz im Zeichen von Innovation stand der Messeauftritt von Schlagmann Poroton auf der „Bau München 2015“. Neben dem neuen Poroton-S8 und der Poroton-DRS präsentierte das bayrische ...

Aktuelles
03.02.2015

Der „Austrian Brick and Roof Award“ – die mittlerweile schon fast zur Tradition gewordene Auszeichnung für moderne Ziegel-Architektur in Österreich – wird bereits zum fünften Mal vergeben. ...

Aktuelles
04.11.2014

Um die Beratung näher an den Kunden zu bringen eröffnete Eder nun seinen ersten Schauraum außerhalb der eigenen Zentrale.

Werbung