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Preisdumping ohne Ende

26.04.2014

Nach dem äußerst schwachen Jahr 2013 (Umsatz preisbereinigt –0,3 Prozent) verlief auch das 1. Quartal 2014 für das Baugewerbe mehr als holprig. Das Stimmungsbarometer erreichte den Tiefststand der vergangenen drei Jahre, nur 15 Prozent der Betriebe meldeten eine gute Geschäftslage, und 62 Prozent haben Auslastungsprobleme. Wie kann das sein? Der Bedarf ist doch da, sowohl im Neubau- als auch im Renovierungs-/Sanierungsbereich! Ja, aber es fehlt das Geld! Budgetnöte der öffentlichen Hand, Finanzierungsprobleme investitionswilliger Unternehmen und sinkende Realeinkommen bei Privatkunden führen zu einer anhaltend schwachen Nachfrage. Die Konsequenz: ein Kampf um jeden Auftrag, der mit der Preiskeule entschieden wird. 78 Prozent der Bauunternehmen sind davon betroffen. Die ohnehin angespannte Ertragslage (durchschnittliche Umsatzrendite 2,3 Prozent) kann sich unter solchen Rahmenbedingungen nicht verbessern. Offensive Maßnahmen zur Finanzierung des Bedarfs wären enorm wichtig und äußerst dringend.

 

Autor/in:
Walter Bornett
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