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Auf der diesjährigen Bau München wurde die Viertelmillion geknackt: 251.200 Besucher stürmten die 17 Messehallen.

Rekord in München

10.02.2015

Die Bau München, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, hat in ihrer 50jährigen Geschichte erstmals die Schallmauer von 250.000 Besuchern durchbrochen.

Mapei im Messefieber: Geschäftsführer Andreas Wolf; Adriana Spazzoli, Operational Marketing & Communication Director; Marketingleiterin Doris Floh und Paul Solczykiewicz, Verkaufsleitung Baustoffe.

An den sechs Messetagen kamen 251.200 Besucher, 16.000 mehr als 2013. Auf 180.000 Quadratmetern präsentierten Firmen ihre Produkte und Dienstleistungen. Messe-Geschäftsführer Reinhard Pfeiffer zeigt sich zufrieden: „Die Bau hat sich mit den neuen Rekordzahlen jetzt auch eindeutig als Leitmesse außerhalb der EU herauskristallisiert. Das zeigt sich an dem starken Besucherzuwachs aus Ländern wie der Türkei, China oder Saudi-Arabien.“

Aufgeteilt auf insgesamt 17 Messehallen waren Aussteller aus 42 Ländern vertreten. Ein großes Schwerpunktthema alleine gab es diesmal nicht. Im Vordergrund standen Produkt- und Systemlösungen zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz, Umwelt und Ressourcen schonende Materialien und Technologien sowie im Bereich Bau IT das Top-Thema „Building Information Modeling“ (BIM). Abseits technologisch-funktionaler Themen ging es vor allem darum, wie man das Wohnen, Leben und Arbeiten in der Stadt der Zukunft gestaltet. Auch Wohnkomfort war ein Thema.

Brancheneinblick

Die positive Stimmung auf der Messe war nicht nur bei den Besuchern zu spüren. Auch die Austeller sprechen durchwegs von erfolgreichen Auftritten. „Wir sind auf vielen Messen, aber die Bau ist und bleibt die wichtigste Veranstaltung für uns. Am Stand konnten wir einen Besucherzuwachs im zweistelligen Prozentbereich verzeichnen“, freut sich Andrea Alexandra Alber, Geschäftsführerin Strategie & Marketing, Geze. Ähnliches weiß auch Uwe Gruber, Geschäftsführer, Mapei GmbH zu berichten: „Die Bau ist für unser internationales Unternehmen sicherlich mit die wichtigste Messe weltweit. Bei dieser Veranstaltung ist es in besonderer Weise möglich, unsere teilweise sehr unterschiedlichen Zielgruppen gleichzeitig anzutreffen und anzusprechen. Highlight 2015 sind vor allem die Besucherzahlen und die sehr hohe Standfrequenz. Hervorzuheben ist dabei die zunehmende Internationalität des Publikums, das dieses Jahr vermehrt auch aus Osteuropa und Asien nach München gekommen ist. Es herrscht eine durchweg positive Stimmung auf der Messe und wir werden 2017 gerne wieder teilnehmen.“

Einen besonderen Auftakt bildete die Bau München Saint-Gobain Isover, die heuer ein großes Jubiläum begehen. Michael Wiessner, Vorstand Vertrieb und Marketing erklärt: „Für Saint-Gobain Isover war die Bau 2015 ein voller Erfolg. Als Besonderheit stellte sie in diesem Jahr für Saint-Gobain den Auftakt des 350 jährigen Jubiläums in Deutschland dar, zu dem auch CEO Pierre André de Chalendar wieder auf der Messe anwesend war. Unsere Messepräsentation richtete sich schwerpunktmäßig auf das Fachpublikum aus den Bereichen Fachhandel, Handwerk und Planung.“

Die Uzin Utz AG, Komplettanbieter für Bodensysteme, präsentierte auf der Bau München mit den Marken Uzin, Wolff, Pallmann, Arturo, Codex und RZ ein umfassendes Sortiment an Produktsystemen sowie Maschinen für die Verlegung und Gestaltung von Bodenbelägen aller Art bis hin zur Oberflächenveredelung. Werner Utz, Vorstandsvorsitzende der Uzin Utz AG: „Mit der Messe sind wir mehr als zufrieden. Trotz des sehr heterogenen Publikums ist die Bau eine ideale Plattform, um unsere Hauptzielgruppe – das bodenlegende Handwerk – anzusprechen und ihr die neuen Produkte und Dienstleistungen unserer Marken vorzustellen.“

Besucherandrang

Der Besucherrekord zeichnete sich schon nach wenigen Stunden ab. Nicht nur die vollen Gänge, vor allem die hohe Besucherfrequenz an den Messeständen waren dieses Jahr beachtlich, ganz zur Freude der Aussteller. „Schon wenige Minuten nach dem Öffnen der Drehkreuze fluteten die Leute unseren Stand, wir sind sehr zufrieden. Auch der Wechsel des Bereichs Bauchemie in die Halle A6 und der damit verbundene Standwechsel von Sto dieses Jahr hat sehr gut funktioniert: Die Besucher konnten uns schnell wiederfinden. Auch zu vielen Handwerksbetrieben haben wir gute Kontakte knüpfen können. Der ZweiJahres-Rhythmus der Bau kommt unseren Innovationszyklen sehr entgegen. Deswegen ist die Bau auch 2017 wieder ein Pflichttermin für Sto“, so Rolf Wohllaib, Leiter Marketing Deutschland, Sto SE & Co. KGaA.

Ein Publikumsmagnet war unter anderem der Stand der Murexin AG. Die Besucher betraten keinen Messestand im herkömmlichen Sinn, sondern eine laufende Baustelle. Murexin hat in den vergangenen Monaten die bereits erfolgreiche Vertriebsstruktur in Deutschland ausgebaut und damit den Grundstein für eine weitere erfolgreiche Marktaktivität gelegt. Neben der bisher bereits florierenden Sparte Fliesenverlegetechnik wurde außerdem der Bereich Parkett- und Klebetechnik mit Vertriebsmitarbeitern und Anwendungstechnikern verstärkt, um Kunden aus den Bereichen Gewerbe und Handel noch besser betreuen zu können.

Ebenfalls mit einem beachtlichen Zuwachs bei den Besucherzahlen am Messestand kehrten die mehr als 30 Mitarbeiter der Remmers Baustofftechnik von der Bau 2015 aus München zurück. Neben Bestandskunden interessierte sich auch eine große Zahl von Neukunden für die Produktsysteme rund um den Holz- und Bautenschutz. Dabei verzeichnete das Remmers-Team einen hohen Zulauf aus osteuropäischen Staaten und aus Russland.

Für besonderes Aufsehen sorgte die innovative Architektur des Egger Messestandes, in welchem die gesamte eigene Holzwerkstoffpalette sowie Schnittholz in Szene gesetzt wurden. Die überwältigende Besucheranzahl und das sehr gute Feedback der Gäste bestätigt die Bedeutung der Leitmesse für Egger, sagt Ulrich Bühler, Leitung Vertrieb und Marketing Egger Gruppe: „Die diesjährige Auflage der Bau in München war für uns erneut eine hervorragende Präsentationsplattform. Mit unserem diesjährigen Messestandkonzept ist es uns gelungen, den Besuchern aus allen Fachbereichen die vielfältigen konstruktiven und gestalterischen Möglichkeiten unserer Werkstoffe aufzuzeigen.“

Nach all den positiven Bewertungen und dem Besucherrekord, ist die Herausforderung für die nächste Messe groß. Im Jänner 2017 gibt es die nächste Bau Müchen.

Autor/in:
Redaktion Color
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