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Verbraucherrechterichtlinie 2014: Das raten wir Unternehmen

11.04.2014

Überprüfen Sie Ihre allgemeinen Geschäfts­bedingungen und Ihre Vertragsvorlagen und passen Sie diese bis 13. 6. 2014 an die neuen, strengeren Informationspflichten an.
Bei Außergeschäftsraumverträgen sind zusätzlich die von Fall zu Fall unterschiedlichen Informationspflichten betreffend des Widerrufsrechts zu beachten.
Dazu wird die WKÖ und Ihre Innung Merkblätter und Mustervorlagen zur Verfügung stellen.
Ihre Mitarbeiter, die zu einem dringenden Reparaturfall oder zur Anbotslegung in der Wohnung Ihres Kunden fahren, sollten daher ab 13. 6. 2014 mit den zutreffenden Vertragsformularen aus­gestattet und dahingehend geschult sein, dass sie die Arbeit nicht beginnen, bis der Kunde alle Formulare unterzeichnet hat. Im Hinblick auf die Formalismen zum Widerrufsrecht sollten möglichst viele Geschäftsabschlüsse im Geschäft selbst erfolgen oder – im Falle eines schriftlichen Kostenvoranschlags – durch schriftliche Annahme des Anbots seitens des Kunden. Künftig ist daher bei einem Geschäftsabschluss mehr auf die formal richtige Einhaltung der Informations- und Belehrungspflichten zu achten.

 

 

Autor/in:
Reinhard Kainz
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