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Welcher Boden ist der Beste?

22.10.2020

Die Auswahl des richtigen Materials für den Boden ist pauschal nicht möglich. Die Vielzahl an optischen und anwendungstechnischen Möglichkeiten ist beinahe grenzenlos.

Böden müssen in erster Linie eines: viel aushalten. Darüber hinaus sollten sie auch optisch ansprechen. Jedes Material hat seine speziellen Vorteile. Im Folgenden zeigen Referenzprojekte, Anwendungstechniken und Designvielfalt, welche gestalterischen Möglichkeiten unterschiedliche Materielen bieten.

Holz: Parkett im Bad

Egal ob in Wellness-Einrichtungen, Thermen, Hotels oder in den eigenen vier Wänden: Holz ist ein beliebter Baustoff, der für ein wohliges, warmes und angenehmes Gefühl unter den Füßen sorgen soll. Das Naturprodukt zählt zudem zu den nachhaltigsten Baustoffen der Welt. Der Trend, aus den eigenen vier Wänden das Optimum herauszuholen ist ungebrochen. Nicht zuletzt seit dem Lockdown samt Homeoffice und Quarantäne ist den Menschen das Zuhause als Wohlfühlort wichtiger denn je. Und obwohl Holz als Baustoff und Holzfußböden nun wirklich keine Neuheiten sind, so findet das Material nun auch den Weg in die Nassräume. Im Gegensatz zu traditionellen Baustoffen im Badezimmer wie Stein und Keramik, ist Holz das Trendmaterial, das bei der richtigen Anwendungstechnik und entsprechenden Produkten in Sachen Standhaftigkeit und Langlebigkeit den anderen Materialien um nichts nachsteht. So haben sich die Privateigentümer eines Einfamilienhauses in Tirol für einen Eichenboden im Badezimmer entschieden. Der Spezialist für Wohnvisionen Freiraum 4 Handels GmbH verlegte den Boden in Volders. Die Produkte für den Eichenboden bezog die Firma aus dem Hause Mapei. Neben der hochwertigen Ausführung setzten die Spezialisten auf qualitativ hochwertige Produkte. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Parkettboden auch den hohen Anforderungen von Feuchträumen dauerhaft standhält. „Durch Präzision bei der Ausführung und dem Einsatz hochwertigster Qualitätsprodukte aus dem Hause Mapei hält das Parkett auch den höchsten Anforderungen von Nassräumen dauerhaft stand“, so Andreas Wolf, Geschäftsführer der Mapei Austria GmbH. Der Bauherr und die ausführende Firma Freiraum 4 sind vom Ergebnis begeistert.

Kautschuk: Positives Arbeitsumfeld im Krankenhaus

Das Schaffen eines positiven Arbeitsumfelds ist in allen Bereichen wichtig. Spezielle Anforderungen gelten dabei für Kliniken und Krankenhäuser. Besonders in hochspezialisierten Bereichen, wie in Operationsräumen versuchen Betreiber zunehmend, den Beschäftigten die Arbeit angenehm zu gestalten. Bei der Erweiterung des OP-Trakts am Vivantes Humboldt-Klinikum in Berlin-Reinickendorf wurde das Konzept der mitarbeiterzentrierten Architektur umgesetzt – vom lichtdurchfluteten Ambiente über Wände mit künstlerisch gestalteten Natur-Collagen bis hin zum Boden. Zum Einsatz kamen nora Kautschuk-Beläge und die Systemlösung nora one: Emissionsarme nora Böden bilden zusammen mit speziell darauf abgestimmten emissionsarmen Verlegewerkstoffen ein zertifiziertes Gesamtsystem mit einer verlängerten Gewährleistung von acht Jahren. Das Komplettsystem ist nach Indoor Air Comfort Gold zertifiziert. Komplettiert wird das Angebot durch von nora geschulte Verleger. nora one stellt nicht nur eine einwandfreie Verlegung und somit eine optisch attraktive Raumgestaltung sicher, sondern unterstützt zugleich eine gute Qualität der Innenraumluft – ein entscheidender Faktor für ein angenehmes, gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld. „Bei diesem nora one Projekt haben alle an einem Strick gezogen, um eine optimale und sichere Lösung für die OP-Bereiche im Humboldt-Klinikum zu erreichen“, sagt Reiss. Die mit der Lieferung und Montage der OP-Wandsysteme beauftragte HT Group mit Hauptsitz in Heideck sowie der Verlegebetrieb, die Firma Funk Bauunternehmung GmbH aus Lohmen, wurden von der nora Anwendungstechnik auf der Baustelle unterstützt. So verlief die Installation der Kautschukböden reibungslos und die verlegte Fläche überzeugt durch ein einwandfreies Erscheinungsbild. Zum nora one Angebot gehört zusätzlich noch eine vollständige, transparente Dokumentation der Verlegearbeiten, die auch dem Nutzer und den Architekten umfassende Sicherheit geben soll.

Fliese: Glanzvoller Auftritt

Im frisch renovierten 4-Sterne-Hotel Van der Valk Zaltbommel in der Nähe von Schloss Ammersoyen in den Niederlanden wurden auf einer Fläche von insgesamt 1.800 Quadratmetern die Fliesen in den polierten Oberflächen Nero Reale und Carrara von den Interior Designern eingesetzt. Im Eingang, in der Lobby und den Badezimmern befindet sich die Fliesenkollektion Marmi Reali des italienischen Herstellers Ceramiche Piemme. Der geometrische Wechsel von Weiß und Schwarz soll die Flächen mit sehr markanten optischen Effekten beleben. In einem derartigen Projekt trägt die Entscheidung für Feinsteinzeugfliesen vor allem in Bezug auf Installation und Instandhaltung bei. Keramikfliesen sind nicht nur umweltfreundlich, strapazierfähig und langlebig, sondern auch auf einfach anzupassen und nach professionellen Standards zu installieren. Feinsteinzeug eignet sich zudem ideal für die Verwendung in Kombination mit einer Bodenheizung. Es ist schadstofffrei, hygienisch und dank seiner Eigenschaft, nichtabsorbierend zu sein, resistent gegenüber Bakterien- und Schimmelbefall. Das alles wird vor allem von der Gastronomie und Hotellerie sehr geschätzt.

Teppich: Ein Schritt nach vorne

Interface startet mit einem großen Produktlaunch ins vierte Quartal und stellt zwei neue Designkollektionen und die bisher nachhaltigste Rückenkonstruktion des Unternehmens vor. Damit macht das Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die Teppichfliesen der Kollektion NY+LON Streets sind inspiriert von den Texturen und Materialien, die die Gehwege der Metropolen New York City und London kennzeichnen. Mit Brushed Line bietet Interface eine LVT-Kollektion, die vor allem durch einen hohen Anteil recycelter Materialien punktet. Die dritte Neuheit ist der Rücken CQuestBio, der mit NY+LON Streets eingeführt wird und durch biobasierte sowie recycelte Materialen den CO2-Fußabdruck der Teppichfliese deutlich verringert. 

Laminat: Eiche geht immer

Ein absoluter Klassiker in der Innenraumgestaltung ist die Eiche. Vor allem für die Bodengestaltung bietet sich Eiche als zeitlos an. Böden in Eichenoptik lassen sich vielseitig kombinieren und sind die Basis für unterschiedlichste Einrichtungskonzepte. Mit 25 aufeinander abgestimmten Eichendekoren, fünf Charakteristika von ruhig bis rustikal und unterschiedlichen Farben von hell bis dunkel, ermöglicht die neue Kollektion von Windmöller, 80 Prozent der Kundenanfragen in einer kompakten Produktauswahl zu bedienen. „wineo 500 hebt die Gestaltungsvielfalt auf eine neue Ebene und bietet mit dieser Kollektionsmechanik eine sichere Entscheidungsgrundlage“, sagt Annika Windmöller, Leiterin der Unternehmenskommunikation. Erhältlich sind die Paneele in den drei Formaten M, L und XXL, die miteinander kombiniert werden können. Das öffnet zusätzliche Gestaltungsoptionen und lässt – je nach Verlegemuster – unterschiedliche Oberflächen entstehen. Abgerundet wird das Erscheinungsbild durch die authentische Fugenoptik, die die Paneele wie echte Holzdielen wirken lässt.

Designboden: Strapazierfähigkeit punktet

Für den Bereich „professionelle Verlegung“ wurde der Designboden Disano Project entwickelt. Mit diesem Boden werden vor allem professionelle Verleger angesprochen, die im Objektgeschäft große Flächen mit wohngesunden, strapazierfähigen und ästhetisch anspruchsvollen Böden ausstatten wollen. Das Besondere an diesem Designboden ist, dass er sowohl für die Verklebung im Nass- als auch im Haftbett bestens geeignet ist. Neu im Sortiment gibt es den Boden nun auch in drei neuen Steindekoren: „Urban white“, „Industrial grey“ und „Marmor anthrazit“. Ein weiterer Vorteil der Fliese ist der Tritt- und Wärmekomfort des fertigen Bodens.

Autor/in:
Diana Danbauer
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