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25 Jahre Fertighaus-Symposion - Die Branche zeigt sich optimistisch

08.06.2005

Fertighäuser haben ihren festen Platz in der österreichischen Bautradition eingenommen. Schließlich wird bereits jedes dritte Einfamilienhaus in Fertigbauweise errichtet, Tendenz steigend. Kein Wunder also, dass sich die Branche am 25. Fertighaus-Symposion vom 1. bis 3. Juni im Schlosshotel Pichlarn sehr optimistisch zeigt.

Bereits zum 25. Mal treffen die Mitglieder des Fertighausverbandes sowie die drei großen Industrien Bramac, ISOVER Austria und Knauf
zusammen und entwickeln neue Ideen, um die Fertighäuser ständig dem neuesten Bauwissen entsprechend zu produzieren. Dass die Häuser
keineswegs von der Stange sind, beweist die immer stärker werdende Nachfrage nach Niedrigenergie- und Passivhäusern.

Der Präsident des österreichischen ertighausverbandes sieht noch ein ordentliches Marktpotential der Fertighäuser und begründet dies ebenfalls mit dem Interesse der Österreicher am Energiesparen. Weixelbaum rechnet innerhalb der nächsten zehn Jahren mit einem Ansteigen des Einfamilienhaussegments auf 50 %. Den Aufwärtstrend bestätigt auch das Referat des Trendforschers Christian Hehenberger, der sich vor allem auf das Leben und Wohnen in den Jahren 2010 bis 2015 bezog.

ISOVER Austria Vertriebs- und Marketingdirektor Werner Hansmann erklärt diesen Trend so: "Das ökologische Bewusstsein ist bei vielen Bauherrn sehr ausgeprägt. Einen Gutteil an dieser Entwicklung wird sicherlich auch der ab Januar 2006 kommende Energiepass beitragen.
Durch dessen neue Bewertungsmaßstäbe wird der Wert von Fertighäusern, die in Niedrigenergie- oder Passivhausbauweise errichtet wurden, enorm steigen und auch eine höhere Nachfrage schaffen."

Die drei Industrien nutzten die Gelegenheit und präsentierten ihre Innovationen. Der steirische Trockenbauerzeuger Knauf demonstrierte eindrucksvoll, dass seine neue Akustiklochgipsplatte Knauf Cleaneo für frische Luft sorgt. Bramac stellte die Funktion und Wirkung von qualitativ hochwertigen Unterspannbahnen vor. Sehr wichtig sind die
technischen Werte der Unterspannbahn. Denn sie muss einerseits entstehende Feuchtigkeit wie Kondensat nach außen durchlassen (hohe Atmungsaktivität) und andererseits hohe Reißfestigkeit bei Einwirkungen von außen garantieren. ISOVER Austria ging auf vorbeugenden Feuchteschutz von Holzunterkonstruktionen durch die Verwendung von ISOVER-Vario ein.

Die "atmungsaktive" Klimamembran bietet unübertroffen hohe Sicherheit gegen Feuchte und bietet perfekten Schutz für die Dachkonstruktion. Unter dem Motto " More power - more cash" referierte Roland Kraus, was hinter dem Begriff Finance Tuner zu verstehen ist und welche Potentiale im Finanz und Cash Management liegen.

Das Schlosshotel Pichlarn in Irdning erwies sich als würdiger Rahmen der heurigen Jubiläumsveranstaltung. Das Programm förderte wieder einmal das ungezwungene Gesprächsklima innerhalb der Fertighausbranche.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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