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Die Sieger, auf die Wien baut: Der 34. Wiener Stadterneuerungspreis wurde vergeben.

34. Wiener Stadterneuerungspreis: Die vier Besten ausgezeichnet

19.06.2019

Schönheitswettbewerb der anderen Art: Der 34. Wiener Stadterneuerungspreis für die beste Planung und die beste Sanierung wurde vergeben.

„Sie machen das schöne Wien noch ein bisschen schöner, ersparen den Bewohnern durch thermische Sanierungen viel Geld und schaffen gleichzeitig qualifizierte Arbeitsplätze. Deshalb möchte ich mich bei den Baumeister, aber auch Bauherren und Partnergewerben bedanken“, sagt Alexander Safferthal, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien im Rahmen des 34. Wiener Stadterneuerungspreis, für den eine Rekordzahl von 29 Objekten eingereicht wurde – vom Umbau einer ehemaligen Kaserne zu einer Schule über die Sanierung ganzer Häuserblöcke bis hin zu Modernisierungen für einen zeitgemäßen Krankenhausbetrieb. „Nicht nur die Zahl der eingereichten Projekte, sondern vor allem deren Qualität zeigen den Wert des Stadterneuerungspreises für Wien“, betonte der Gastgeber und Wiener Innungsmeister Rainer Pawlick.

Neue Nutzung und alte Mieter

Den ersten Platz belegt die Lieb Bau Weiz GmbH & Co KG, die die Pläne von der Praschl-Goodarzi Architekten ZT-GmbH für die Neugestaltung mehrerer Gebäude umgesetzt hat. Genauer gesagt handelt es sich um eine Blocksanierung mit partieller Verdichtung in der Goldschlagstraße Ecke Neubaugürtel. Insgesamt sind dort 142 Wohnungen, drei Geschäftslokale und ein Büro entstanden. Besonders hervorzuheben ist laut Jury der Sozialaspekt, da der Mietzins leistbar geblieben ist und dadurch die Altmieter bleiben konnten.

Platz zwei erreichte die Steiner Bau GmbH für die AHS Wien West, die auf einem Teilstück des Areals der Biedermann-Huth-Raschke Kaserne entstanden ist. Realisiert wurden die Pläne der Arge AHS Wien West, F+P Architekten ZT GmbH und den Shibukawa Eder Architects ZT GmbH. Das Besondere: Zwei Gebäude, das Mannschaftsgebäude und die Reithalle, stehen unter Denkmalschutz und wurden funktionell in das architektonische Gesamtkonzept mit einem Neubau verbunden.

Ebenfalls auf das Stockerl geschafft hat es die Jäger GesmbH, gemeinsam mit den Planern von der ostertag Architects ZT GmbH. Realisiert wurde die Verwandlung der ehemaligen Dorotheum Zweigstelle in ein Bürogebäude für Start-ups. In dem denkmalgeschützten Haus aus den 1920er Jahren in der Schanzstraße befindet sich außerdem eine Galerie und ein Restaurant, was auch eine Bereicherung für das Grätzel darstellt.

Sonderpreis an die Seccession

Prominent besetzt ist der diesjährige Sonderpreis. Die Novotny Baugesellschaft m.b.H. hat gemeinsam mit der Architekt Krischanitz ZT GmbH, eines der Wiener Wahrzeichen, die Secession, wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen. Aufgrund der großen Relevanz für die österreichische Kunst- und Kulturlandschaft sowie den Tourismus wurde die aufwändige, in nur sechs Monaten durchgeführte Sanierung gewürdigt. Alleine bei der Kuppel wurden 2.500 Blätter, 311 Lorbeeren sowie das schmiedeeiserne Tragsystem vom Grunde auf saniert und neu vergoldet.

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