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Alpine: Erfolgreicher Durchschlag auch in der zweiten Tunnelröhre im St. Gotthard-Tunnel

31.03.2011

Beide Einspurtunnel des 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnels sind durchschlagen

Fünf Monate nach dem Durchschlag in der Oströhre des St. Gotthard-Basistunnels wurde nun auch in der Weströhre zwischen Faido und Sedrun erfolgreich die letzten Meter Fels herausgebrochen. „Dieser zweite Hauptdurchschlag stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein im Rahmen des St. Gotthard Tunnels dar“, deponiert Roman Esterbauer, zuständiger Geschäftführer der ALPINE Bau GmbH. Nun wird der Schwerpunkt der Arbeiten auf die Tunnelauskleidung, Rohbau-Ausrüstung und die bahntechnischen Installationen gelegt. ALPINE hat im Rahmen des Konsortiums Transtec Gotthard, im April 2008 auch die Ausschreibung für den Einbau der bahntechnischen Anlagen in den zwei einspurigen Tunnelröhren sowie der Bahntechnik auf den anschließenden offenen Strecken Nord und Süd, bis zur Anbindung an das bestehende Bahnnetz, gewonnen. Auftragsvolumen SFR 1,68 Mrd.

 

Der St. Gotthard Tunnel

Der St. Gotthard Tunnel stellt das Herzstück des Alp Transit Projektes auf der Gotthard- Achse dar. Er besteht aus zwei, je 57 Kilometer langen, einspurigen Röhren.

Der Auftrag für den Bau des längsten Tunnel der Welt, wurde von der AlpTransit Gotthard AG, einer 100 Prozent Tochter der Schweizer Bundesbahn, im Jahr 2001 vergeben. Der Tunnel ist in fünf Teilabschnitte gegliedert, davon stellt das TAT Konsortium, an dem ALPINE Bau GmbH 25 Prozent Anteil hat, die Teilabschnitte Bodio rund 15 Kilometer und Faido rund14 Kilometer, mit einem Auftragsvolumen von SFR 1,48 Mrd. her.

 

Der österreichische ALPINE Konzern, ein Unternehmen der FCC Gruppe, ist weltweit tätig. Mit einer Bauleistung im Jahr 2010 von 3,2 Mrd. Euro und rd. 15.100 Mitarbeitern ist ALPINE der zweitgrößte Baukonzern Österreichs.

 

Weitere Infos unter
http://www.alpine.at und 
http://www.alptransit.ch

 

 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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