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Alpine stellt neues Stadion in Danzig fertig

22.07.2011

Unter Federführung des Baukonzerns Alpine wurde das fertige Fußballstadion PGE Arena im polnischen Danzig nach zwei Jahren Bauzeit fertig gestellt. In dem Land, das nächstes Jahr Gastgeber der Fußball-EM sein wird, gehört das neue Stadion zu den größten.

PGE Arena Gdansk in Danzig/Polen wurde nach rund zweijähriger Bauzeit fertig gestellt. Das Stadion gehört mit 44.000 Zuschauerplätzen zu den größten in Polen. Während der Fußball-Europameisterschaft im Sommer 2012 finden hier drei Gruppenspiele und ein Viertelfinalspiel statt.

Die PGE Arena Gdansk gilt als neues Wahrzeichen für die Stadt Danzig. Der Danziger Bürgermeister, Pawel Adamowicz, und der Präsident des lokalen  Organisationskomitees BIEG 2012, Ryszard Trykosko, dankten Alpine und dem Konsortium für die partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Bernstein und Hafenanlagen

Danzig ist bekannt für den Bernstein, das „Gold der Ostsee“ und seine Hafenanlagen. Beide Elemente bündeln ihre Symbolkraft in dem von der Architektengruppe RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur + Städtebau entworfenen Stadion.

Die grünen Sitze im Stadion drücken die Verbundenheit Danzigs mit dem polnischen Fußball-Erstligisten Lechia Gdansk aus. Ein rund 34 Hektar großes Areal beherbergt den 236 Meter langen, 203 Meter breiten und 45 Meter hohen Bau mit 40 VIP-Lounges auf mehr als 2.000 Quadratmetern. Hinzu kommen zahlreiche Restaurants, Bars und Einzelhandelsgeschäfte. Parkplätze für 95 Busse und 2.170 PKWs stehen für die Besucher zur Verfügung.


Zwei weitere Stadien von Alpine sind schon fertig

Im Herbst 2010 übergab Alpine termingerecht bereits das erweiterte und modernisierte Stadion in Posen/Polen. Auch das Stadion in Krakau/Polen, MKS Cracovia wurde bereits fertig gestellt und übergeben. Es erhielt vor Kurzem in Polen die Auszeichnung zum „Bau des Jahres 2010“ in der Kategorie Sportstätten.

Auch das Warschauer Nationalstadion wird von Alpine errichtet - allerdings läuft es hier nicht so glatt wie bei den zahlreichen anderen Prestigeprojekten des Konzerns in Polen. Ursprünglich sollte das Stadion im August eingeweiht werden, nun soll die Übergabe am 30. November stattfinden.

Im Juni gab der polnische Premier Donald Tusk in Warschau bekannt, dass Alpine nicht mehr der Konsortialführer für den Bau sei, sondern die polnische Partnerfirma Hydrobudowa.

Nach den Worten der Alpine-Sprecherin Karin Keglevich seien das Konsortium und der Auftraggeber, das Nationale Sport-Zentrum (NCS), "zu einem positiven Übereinkommen gekommen". Die Übernahme des Konsortiums für die letzte Bau-Phase sei von Anfang an so geplant gewesen, ergänzte sie.

Doch der Baukonzern ist über neben dem Stadionbau mit mehreren weiteren Projekten in Polen präsent, etwa mit öffentlichen Infrastrukturprojekten oder dem Neubau der Chemie-Fakultät der Universität Danzig. Derzeit beschäftigt Alpine mehr als 3000 Mitarbeiter in Polen.


Zum Unternehmen

Der österreichische Alpine Konzern ist Teil der spanischen FCC Gruppe und weltweit tätig. Vergangenes Jahr erwirtschaftete das Bauunternhemen mit etwa 15.100 Mitarbeitern eine Bauleistung von 3,2 Milliarden Euro. (pm)

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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