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Die neue Heimat des SK Rapid  Wien – das Allianz Stadion – erstrahlt in den Vereins­farben und bietet 28.600 Fans Platz.

Angekommen

27.07.2016

Zwei Jahre wurde an der „Neuen Heimat“ des SK Rapid gearbeitet, nun wurde sie eröffnet.

Auch von außen  ist das Stadion  ein Blickfang geworden.

Nach 17 Monaten Bauzeit war es Mitte Juli so weit: Die neue ­Heimat des SK Rapid wurde feierlich eröffnet. 28.600 Besuchern bietet das Allianz Stadion im Westen Wiens an Spieltagen Platz, 41 Logen sollen für den notwendigen Komfort im Businessbereich sorgen; ein Museum, eine Kapelle und ein groß­zügiger Fanshop runden das Konzept ab. „Zweifelsfrei war das das ex­tremste Projekt, das wir je hatten“, Roman Hornischer, Projektleiter seitens des Totalunternehmers Strabag. „Es gab keine Zeit, sich auszu­ruhen, und wir haben immer gemerkt, dass jeder Schritt und Tritt von uns genauestens beobachtet wird. Mit einer Arbeiterspitze von bis zu 470 Personen haben wir und Rapid rund um die Uhr gekämpft, damit Rapid wieder nach Hause kommen kann.“ Übergeben wurde das Stadion schon Anfang des Monats, gearbeitet wurde aber bis zum letzten Moment. Rund 53 Millionen Euro Gesamtbudget soll das neue Stadion den Verein gekostet haben, mit dem Endergebnis zeigen sich alle glücklich. „Es war faszinierend, das Stadion über die Monate immer weiter wachsen zu sehen und ein Teil dieses ­Projekts zu sein“, sagt SK-Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek zufrieden. „Ein neues Stadion ist auch von immenser Bedeutung, wenn man international wirtschaftlich wettbewerbsfähig sein will.“ Bereits 14.500 Saisonkarten konnte der Verein verkaufen, die Logen erfreuen sich einer Auslastung von über 80 Prozent. Auch seitens des neuen Namensgebers zeigt man sich begeistert vom neuen Stadion. „Stadien sind Begegnungszonen, die verschiedenste Menschen zusammenbringen“, so Allianz-Vorstandsmitglied Christoph Marek. Einzig der Rapid-Sportdirektor Andreas Müller­ betrachtet die Situation pragmatischer. „Also ich find’s geil,“ so Müller schmunzelnd. „Der Rasen liegt schon, und zwei Tore habe ich auch schon gesehen.“

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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