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Stellt den Mensch in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Handelns: Neo-Professor Gerald Goger (Mitte), umringt von Ronald Blab, Dekan der Fakultät für Bauingenieurwesen, Karl Weidlinger, Geschäftsführer von Swietelsky, sowie Christoph Achammer, Professor am Institut für Industriebau und interdisziplinäre Bauplanung, und Andreas Kropik, Vorstand am Institut für Baubetrieb und Bauwirtschaft (v.l.).

Antrittsvorlesung zur TU-Professur

06.06.2017

„Moderner Baubetrieb erfordert Interdisziplinarität“ war Titel der Antrittsvorlesung, die Gerald Goger ein Jahr nach seiner Berufung an die TU Wien hielt.

„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer“ lauteten die einleitenden Worte Gogers, der in seiner Antrittsvorlesung den Weg in die digitale Zukunft und die Auswirkungen auf den Baubetrieb zeichnete. Untermauert mit aktuellen Studien zum Digitalisierungsindex und der Substituierbarkeit von Berufen führte Goger, der am TU-Wien-Institut für Baubetrieb und Bauwirtschaft lehrt und forscht, zu seinen Schwerpunkten über: Modellierung, Digitalisierung und Optimierung von Bauprozessen, Wissensmanagementsysteme zur Auswahl von Bauverfahren und Baumethoden sowie Tunnel-, Hohlraum- und Kraftwerksbau.

Der Mensch im Mittelpunkt

Dabei stellte Goger auch Kooperationen u.a. mit der WKO, Strabag SE, FFG, eguana GmbH, Wiener Linien und anderen Instituten an der TU Wien vor, die sich laut ihm durch die Integration traditionell bauingenieurunspezifischer Kompetenzen auszeichnen. Am Ende der einstündigen Präsentation waren auch persönliche Worte des Neo-Professors gefordert. Dabei dankte Goger vor allem seiner Familie und den Wegbegleitern, die ihn bei der Umsetzung seiner Vision unterstützen. Am Ende stand ein Zitat, das Antoine de Saint-Exupery zugeschrieben wird: „Die Größe eines Berufes besteht vielleicht vor allem darin, dass er Menschen zusammenbringt." Damit brachte Goger zum Ausdruck, dass durch die Nutzung der Digitalisierung im Sinne eines „Werkzeugszenarios“ trotzdem der Mensch im Mittelpunkt allen Handelns stehen müsse.

Autor/in:
Bernhard Madlener
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