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Die geplanten Streckenneubauten der Asfinag sollen für Verkehrsentlastung sorgen.

Asfinag investiert 1,2 Milliarden Euro

12.03.2019

Das Infrastruktur-Investitionsprogramm 2019 der Asfinag soll für mehr Verkehrssicherheit, mehr Kapazitäten und Verkehrsentlastung sorgen.

1,2 Milliarden Euro investiert die Asfinag heuer in die Straßeninfrastruktur. Rund 700 Millionen Euro fließen in neue Strecken, zweite Tunnelröhren sowie Erweiterungen. 500 Millionen Euro gehen in die Erneuerung bestehender Straßen und Tunnel. Insgesamt werde die Asfinag bis 2024 8,1 Milliarden Euro investieren. „Mit den geplanten Maßnahmen soll der Mensch vom Verkehr entlastet werden“, sagt Hartwig Hufnagl, Vorstandsdirektor der Asfinag. Streckenneubauten, wie etwa das neue Teilstück der Wiener Außenringschnellstraße (S1), sollen verkehrsentlastend wirken. Hier ist ein Baubeginn des S1-Abschnitts Schwechat bis Süßenbrunn noch heuer angedacht. „Zumindest im Freilandbereich“, sagt Hufnagl. Der Freiland-Abschnitt nördlich der Donau (Groß Enzersdorf bis Süßenbrunn) sei dann bereits für sich verkehrswirksam.

Weitere  Strecken

Weitere neue Strecken sind beispielsweise die Umfahrung Drasenhofen. Hier soll die fünf Kilometer lange Verlängerung der Nordautobahn (A5)in Richtung Tschechien im September dieses Jahres für den Verkehr freigegeben werden. Auf der Ostautobahn (A4) baut die Asfinag von Mai 2019 bis Ende 2022 auf 16 Kilometer eine dritte Spur zwischen Fischamend und Bruck/West. Der weitere dreispurige Ausbau bis Neusiedl/Gewerbepark ist derzeit in Planung (Investition 138 Millionen Euro). Ab März wird die Burgenlandschnellstraße (S31) von Mattersburg bis Weppersdorf auf einer Länge von 23 Kilometern bis 2021 sicherheitstechnisch ausgebaut.

Die Erweiterung der stark befahrenen Linzer Voestbrücke auf der Mühlkreisautobahn (A7) auf acht Fahrspuren läuft noch bis Sommer 2020. Hier entstehen zwei zusätzliche Brücken („Bypässe“). Ziel ist weniger Stau bei der Donauquerung (Investition 180 Millionen Euro).

Investition in LKW-Stellplätze

Gabriele Csoklich, seit Februar interimistische Vorstandsdirektorin, kündigte auch an, dass die Asfinag die Überkopfanzeigen ausbauen werde, um LKW-Lenker bei der Parkplatzsuche zu unterstützen. Zudem sollen 400 neue LKW-Stellplätze, knapp die Hälfte davon im Großraum Wien, gebaut werden.

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