Direkt zum Inhalt

Attraktive Arbeitgeber haben die Nase vorn

28.05.2008

Mit dem Kommunikationstool „Employer Attraction“ können sich Unternehmen als attraktiver und glaubwürdiger Arbeitgeber auf dem Markt positionieren. Damit kann der Unternehmenswert gesteigert werden.

Unternehmen, die ihren Mitarbeitern einen attraktiven Arbeitsplatz bieten, stehen vor allem in Zeiten von Facharbeitermangel hoch im Kurs. Ist eine Firma derart gut positioniert, steigert das auch unmittelbar ihren Unternehmenswert. Um den Unternehmen diesen Vorsprung zu gewährleisten, haben die beiden Agenturen alpha­affairs und DraftFCBi das neue Kommunikationstool „Employer Attraction“ entwickelt.

Tatsächlich steigt der Druck auf die Unternehmen unaufhörlich. Wirtschaftsprognosen zufolge sollen bis zum Jahr 2015 die Zahl der verfügbaren Arbeitskräfte zwischen 30 und 45 Jahren um mindestens 25 Prozent abnehmen. Mit dem neuen Kommunikationstool „Employer Attraction“ soll in erster Linie überprüft werden, welches Unternehmen den Wettbewerb um die besten Köpfe für sich gewinnen kann, womit die Firma für sie passende Bewerber anspricht und welche beruflichen Perspektiven das Unternehmen ihren Mitarbeitern und Führungskräften bieten kann. .

Die attraktive Arbeitgeber-Marke

Eine der wichtigsten Betriebsressourcen eines Unternehmens sind seine Mitarbeiter. „Wir entwickeln Grundlagen zur internen und externen Kommunikation, wie Sie als Arbeitgeber (Employer) zur attraktiven Marke (Brand) werden. Das verlangt Analyse, Benchmarking, Strategie und Evaluation. Durch unser Programm ‚Employer Attraction‘ werden Mitarbeiter zu Botschaftern der Marke und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Reputation eines Unternehmens“, weiß Susanne Wegscheider, Mitglied der Geschäftsleitung von alphaaffairs. Ein wichtiger Aspekt ist in diesem Zusammenhang die Kommunikationsleistung des Unternehmens. Florian Zelmanovics-Perl, Geschäftsführer von DraftFCBi, führt aus: „Mit ‚Employer Attraction‘ schaffen wir Imagetransfers zwischen den Unternehmenswerten und -zielen, der Marke und den Mitarbeitern. Wir entwickeln Kreativkonzepte für ihren Arbeitgeberauftritt, das reicht von Broschüren, Stellenanzeigen, Websites über Mitarbeiterkampagnen und Recruitingmessen bis hin zur E-Learning-Plattform, Incentives und Work-Life-Balance-Programmen.“

Alle an einem Tisch

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Zusammenführung der Kompetenzzentren eines jeden Unternehmens. Public Relations, Marketing und Human Ressources sind die zentralen Anlaufstellen, die hier besonders wertvolle Arbeit leisten können, um den Unternehmenswert im Sinne des „Employer Attraction“-Tools zu fördern. Susanne Wegscheider und Florian Zelmanovics-Perl sind sich einig: „Das Unternehmen als attraktive Arbeitgebermarke muss klar erkennbar, im besten Falle einzigartig sein. Mit dem Programm ‚Employer Attraction‘ bringen wir PR-, Marketing- und Personalchefs an einen Tisch, schaffen Synergien und optimieren den Budgeteinsatz.“ Nur durch die gemeinsame Arbeit kann ein nachhaltiger Unternehmenserfolg gewährleistet werden.

Wegscheider und Zelmanovics-Perl, die in den vergangenen Jahren für verschiedene internationale wie mittelständige und kleinere Unternehmen Image-, Motivations- und Entwicklungsprogramme für Mitarbeiter betreut haben, bündeln nun ihre Erfahrungen zu einem Gesamtportfolio: „Mit der richtigen ‚Employer Attraction‘ setzen Unternehmen ein klares Signal in Richtung Wachstum und nachhaltigen Unternehmens­erfolg“, sind sich die beiden PR-Profis sicher. Unter www.employerattraction.at können Unternehmen einen Quick-Check durchführen und ihre Firma auf ihre Attraktivität hin überprüfen.

Diana Danbauer

aus: bau.zeitung 21/08, S. 14

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Anhand des Bauvorhabens ­Kindergarten Schwoich wurde in ­einer Studie der Einsatz von BIM unter die Lupe ­genommen und auf ­seine Praxistauglichkeit für KMUs hin überprüft.
Aktuelles
13.10.2020

BIM-Punktlandung: Wie BIM in der Praxis eingesetzt werden kann und welche Vorteile sich daraus ergeben, zeigt eine aktuelle Forschungsstudie am Beispiel der Kindergartenerrichtung in Schwoich.

Während des 3D-Betondruck-Vorgangs können manuelle Arbeiten durchgeführt werden.
Aktuelles
13.10.2020

Schicht für Schicht: Das zweigeschoßige Einfamilienhaus mit 80 Quadratmeter Wohnfläche pro Geschoß entsteht in Beckum.

Gemeinsames Projekt: Lehrlingsexpertin Petra Pinker (l.) und Unternehmensberaterin Sabine Trnka, Geschäftsführerin von Mmittelpunkt Consulting und Partnerin bei Acon Management Consulting, haben gemeinsam das Coaching-Projekt Lean4Future ins Leben gerufen.
Aktuelles
07.10.2020

Die Spielregeln für die junge Generation sind andere geworden. Work-Life-­Balance und der Sinn in der eigenen Arbeit sind wichtiger denn je, wie Petra Pinker und Sabine Trnka im Interview erklären ...

Recht
07.10.2020

Der Umgang mit Unternehmern, die im Verdacht von verbotenen Absprachen stehen, ist von Auftraggeber zu Auftraggeber unterschiedlich.

Recht
07.10.2020

Ein nicht zu unterschätzendes Haftungsrisiko stellen „öffentlich-rechtliche“ Prüfpflichten dar, aber nicht immer werden diese Aufgaben in der Praxis ernst genommen.

Werbung