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Auf zum Maschinenschauen

12.03.2018

Willkommen auf der Mawev-Show 2018 – was es in St. Pölten Neues zu sehen gibt und womit die Hersteller punkten wollen.

Es ist wieder so weit: Vom 14. bis 17. März geht Österreichs größte Baumaschinenmesse – die Mawev-Show – über die Bühne. Vor drei Jahren fand diese Messe im Wirtschaftspark nahe dem Ennser Hafen statt. Diesmal fiel die Auswahl – weil der oberösterreichische Standort nicht mehr zur Verfügung steht – auf ein Gelände nahe der niederösterreichischen Hauptstadt St. Pölten als Veranstaltungsort.

Das neue Areal wurde bei einer Ende Jänner im Rathaus der Stadt abgehaltenen Pressekonferenz in höchsten Tönen gelobt. „Es ist eine optimale Ausstellungsfläche, ideal erreichbar aus jedem Teil Österreichs“, meinte etwa Hermann Zotter, Leiter der Messe Graz, die die Mawev-Show zum vierten Mal in Folge veranstaltet. Zusätzliche Pluspunkte des neuen Veranstaltungsortes: die Lage nahe der Autobahn A1, die ausreichende Zahl an Parkplätzen auf dem Gelände und der Shuttlebus zum Bahnhof.

Verkehrsmäßig eine Nase vorn

Verkehrsmäßig dürfte St. Pölten gegenüber den früheren Veranstaltungsorten in Kottingbrunn und Enns tatsächlich die Nase vorn haben. Nicht nur die günstige Anbindung für den Idividualverkehr punktet die Standortwahl. Erstmals haben Besucher außerdem die Möglichkeit, bequem mit der Bahn zur Mawev-Show anzureisen: St. Pölten liegt direkt an der Westbahn, und es gibt von dort relativ schnelle Verbindungen sowohl in den Westen als auch in den Süden des Landes. Selbst hotelmäßig ist es um den Veranstaltungsort relativ gut bestellt: Bei Redaktionsschluss gab es im Umkreis von 20 bis 30 Kilometer vom Messegelände entfernt noch freie Zimmer.

Ebenfalls alle Erwartungen von Ausstellern und Besuchern sollte das rund 200.000 Quadratmeter große Ausstellungsgelände selbst erfüllen. Das bestätigen jene, die bereits dort waren und die Bedingungen vor Ort unter die Lupe genommen haben wie Cramo-Geschäftsführer Christian Heigl. Er ist mit St. Pölten als Ort für die Mawev-Show äußerst zufrieden: „Die Qualität des Platzes hinsichtlich Bodenbeschaffenheit und Erreichbarkeit ist ein Fortschritt gegenüber der letzten Mawev-Show“, sagt er.

Optimismus bei den Ausstellern

Nun müssen nur noch die Besucher in Scharen kommen und die Auftragsbücher füllen. Die Aussteller üben sich jedenfalls in Optimismus: „Wir erwarten uns natürlich gute Gespräche mit unseren Kunden und hoffen, wir können ihnen unsere neuen Produkte so attraktiv präsentieren und deren Vorteile aufzeigen, dass auch Kaufverträge daraus resultieren“, so formuliert es etwa Friedrich Mozelt von Zeppelin Austria. „Die Wirtschaft brummt – diesen Satz hört man in den letzten Wochen und Monaten immer wieder, und das können wir nur bestätigen“, meint Thomas Schmitz von Ascendum, der sich auf viele Gespräche mit Kunden während und nach der Mawev-Show freut.

Neugierig sieht Cramo-Geschäftsführer Christian Heigl der Messe entgegen. „Sehr gespannt sind wir auf das kaufinteressierte Fachpublikum, da wir ja erstmals auch als Händler von Yanmar-­Baumaschinen auftreten werden. Hier erwarten wir uns große Impulse von der Mawev-Show“, erzählt er. Komatsu-Repräsentant Stefan Kuhn gibt sich nüchtern: „Keine Messe der Welt kann den Bedarf erhöhen“, meint er, „deshalb erwarten wir auch nicht große zusätzliche Umsätze durch die Veranstaltung. Die Mawev-Show biete für ihn und seine Firma eine gute Gelegenheit, um einem weit über den eigenen Kundenkreis hinausgehenden Publikum die interessanten neuen Produkte von Komatsu vorzustellen und mit bestehenden Kunden Gespräche zu führen, sagt er.

Lohnend ist die Reise nach St. Pölten allemal. Für die Aussteller und vor allem auch für jeden in der Baubranche, der die Anschaffung einer neuen Maschine plant. Hier lassen sich an einem Tag die Angebote nahezu aller großen Marken unter die Lupe nehmen und vergleichen. Außerdem stellen viele Aussteller den Besuchern Lkws, Baumaschinen und diverse Gerätschäften zum Testen zur Verfügung; zahlreiche Maschinen werden im Einsatz vorgeführt.

Neuheiten angekündigt

Und es finden sich auch etliche Novitäten auf der Messe. versprechen die Aussteller: „Wir haben eine Reihe von Highlights für unsere Kunden vor Ort“, sagt etwa Friedrich Mozelt von Zeppelin Österreich. Neben der neuen Kettenbaggergeneration präsentiert Zeppelin Drohneneinsätze, mit denen die Produktivität in Steinbrüchen analysiert und erheblich verbessert werden kann. Auf Hightech setzt auch Kuhn mit Komatsu. Intelligente Maschinensteuerung und Hybridtechnologie werden neben neuen Maschinen zu sehen sein. „Lösungen für den Schritt in die digitalisierte Welt der Baumaschinen“ stehen bei Volvo im Mittelpunkt, verspricht Thomas Schmitz von Ascendum. Das Telematiksystem CareTrack sowie Dig-, Load-, Pave- und Compact-Assis können bei Ascendum in der Praxis getestet werden. (Mehr über diese und andere Highlights der Messe, Anm.)

Die mehr als 250 Aussteller aus dem In- und Ausland decken sämtliche Branchen der Bauwirtschaft ab: Neben Baumaschinen, Baufahrzeugen, Transportgeräten für den Hoch-, Tief- und Straßenbau sind auch Vertreter von Maschinen-, Geräte- und Fahrzeugzubehör vor Ort. Es finden sich die wichtigsten bautechnischen Einrichtungen ebenso wie Schalungen, Gerüstungen, Krane, Geländestapler, Sieb- und Brechanlagen, Bauschuttrecycling und Entsorgungs- bzw. Deponietechnik. Auch in der zehnten Auflage spielen die Kommunen natürlich eine wichtige Rolle, weshalb auch ein Schwerpunkt auf die Straßen- und Freiflächenplanung mit Augenmerk auf Vermessung, Gestaltung, Ausrüstung, Erhaltung, Pflege sowie auf Winterdienst gelegt wird. Hinfahren lohnt sich jedenfalls. 

Autor/in:
Wolfgang Pozsogar
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