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Aufteilung zum Verkauf

21.08.2013

Nach einem durchwachsenen ersten Halbjahr will die Immofinanz ihr Aktienpaket verändern. Die Buwog soll ausgegliedert, eine eigene Aktie geschaffen werden.

Bei der Bilanzpressekonferenz für das erste Halbjahr 2013 der Immofinanz gab es neben durchwachsenen Zahlen noch ein weiteres zentrales Thema. Der kommerzielle Teil der Gruppe soll von den Wohnbauteilen getrennt werden, das heißt, die Buwog soll in eine eigene AG umgewandelt werden. Das Portfolio soll mit Wohnungen aus Deutschland gestärkt werden, wobei der österreichische Anteil verkleinert werden soll. Man wolle sich auf einen Mix aus Immobilien in Wien und Berlin spezialisieren, da beide Städte mehr Wohnbau brauchen, als von öffentlicher Hand pro Jahr bereitgestellt wird.

 

Der Börsengang soll noch im laufenden Geschäftsjahr der Immofinanz erfolgen, das Portfolio bis Ende des Jahres stehen. Ob die Buwog-Aktien erstdotiert (IPO) oder als Spin-off auf den Markt kommen werden, wird die Qualität des Portfolios zeigen. Sollten sie als Spin-off dotiert werden, erhält jeder Aktionär der Immofinanz anteilig Buwog-Aktien. So sollen 50 Prozent des Pakets auf den Markt gebracht werden, die anderen würde man sich für den Verkauf zurückhalten. Die aktuelle Dividende von 15 Cent pro Aktie werde in nächster Zeit eher stabil bleiben.

 

Den ersten Schritt in Richtung Börsengang der Bowuog setzte die Immofinanz schon wenige Tage nach der Pressekonferenz. 48 Objekte mit 1.135 Wohnungen in Oberösterreich wurden an die in Linz beheimatete Wohnbaugesellschaft WAG verkauft.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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