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Auftragsjubiläum in der MCE: 25. Donaubrücke

09.10.2008

Im Zuge des Ausbaus der Tullner Westschleife wird die bestehende Eisenbahnbrücke in Tulln über die Donau durch eine neue Brücke ersetzt. Das neue Bauwerk erfüllt alle Anforderungen des modernen Eisenbahnverkehrs. Eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus MCE Stahl- & Maschinenbau, Porr Technobau und Umwelt, Strabag und Swietelsky erhielt von der ÖBB Infrastruktur Bau AG den Auftrag für die rd. 440 m lange Eisenbahnbrücke.

MCE fertigt, liefert und montiert rd. 3.800 Tonnen Stahl. Die Fertigstellung ist für Ende 2009 geplant. MCE Stahl- und Maschinenbau: Spezialist im Bau von Donaubrücken

Nach der Donaubrücke Apollo in der slowakischen Hauptstadt Bratislava (Errichtung 2003 - 2005) bedeutet dieser Auftrag ein Jubiläum in der Firmengeschichte. Die ÖBB Donaubrücke Tulln ist bereits die 25. Donaubrücke der MCE Stahl- und Maschinenbau. Die extrem kurze Bauzeit für dieses komplexe Brückenbauvorhaben umfasst 18 Monate, wobei in der Kernzeit April bis Juni 2009 die Brückendemontage (ca. 4.000 t) und -neumontage (ca. 3.800 t) stattfinden. Das neue Stahlfachwerk mit Verbund-Fahrbahnplatte wird auf die vorhandenen Unterbauten, die verstärkt und umgebaut werden, aufgesetzt. Die ursprüngliche Brücke wurde 1905 errichtet, 1945/48 umgebaut und in den Jahren 1972 sowie 1977/79 überholt.

Stahlbrückenbau: Verbindung von Ästhetik und Wirtschaftlichkeit
"Trotz gestiegener Stahlpreise liegt Bauen mit Stahl im Trend. Stahlbrücken sind fixer Bestandteil im modernen Städtebau. Der Werkstoff Stahl bietet flexible bauliche Möglichkeiten", so Dipl.-Ing. Ludwig Burgholzer, Geschäftsführer MCE Stahl- und Maschinenbau. Dipl- Ing. Günther Dorrer, Abteilungsleiter MCE Stahlbrückenbau: "Ästhetik und Wirtschaftlichkeit werden im Stahlbrückenbau optimal verbunden."

MCE Stahl- und Maschinenbau GmbH & Co, ein Unternehmen der MCE AG mit Sitz in Linz und Niederlassungen in Tschechien, Ungarn und der Ukraine, zeichnet sich durch ihre hohe Kompetenz bei der Planung, Fertigung und Montage von anspruchsvollen Brückenprojekten aus. www.mce-smb.at MCE AG plant, fertigt, errichtet und serviciert mit 6.500 Beschäftigten Anlagen und Komponenten für die Prozess- und Fertigungsindustrie in Mitteleuropa. Die MCE Gruppe erwirtschaftet einen Umsatz von rd. 780 Mio. Euro. Mehrheitseigentümer der MCE AG sind die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) und ein von ihr verwalteter Parallelfonds mit 75 % der Geschäftsanteile, die Andlinger-Gruppe ist mit 25 % beteiligt. Sitz der MCE AG ist Linz, Österreich. Strategisches Kerngebiet ist Mitteleuropa. Hier verfügt die MCE Gruppe über ein breites Standortnetz in Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn und in der Ukraine.
www.mce-ag.com

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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(v.l.n.r.): DI Harald Mayr (Institutsleiter BTI), Mag. Dr. Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG), Lisa Schiefermayr, Michael Strassmair, Rita Trautwein, Ing. Martin Trautwein (alle Rapperstorfer Automation), Staatssekretär Dr. Harald Mahrer, Ing. Christoph Mostler (Standortleiter Maba), Florian Hangweyrer (Beko Engineering), Ing. Hubert Rapperstorfer (Geschäftsführer Rapperstorfer Automation), Birgit Schimak und DI Martin Leitl (Präsident ACR)
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