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Die Lehrlingsprämie hat hohe bildungspolitische Anreizwirkung.

Ausbildungsprämie erhöht

21.07.2015

Baufirmen, die in ihren Unternehmen Lehrlinge ausbilden, erhalten pro Lehrling und pro Lehrjahr 1.650 Euro – statt wie bisher 1.500 – über die Bauverbände.

Zusätzlich zur staatlichen Förderung unterstützt die Bauwirtschaft bisher jeden Lehrplatz mit einer Lehrlingsprämie für den ausbildenden Betrieb und übernimmt die Kosten für die Berufsschulinternate. Heuer wurde die Prämie auf 1.650 Euro erhöht. Die Lehrlingsprämie wird für jeden Lehrling, der in einem Mitgliedsbetrieb der Bundesinnung Bau beziehungsweise des Fachverbands der Bauindustrie beschäftigt ist, pro Lehrjahr von den Bauverbänden ausbezahlt. Voraussetzung ist ein Lehrvertrag zum Stichtag 31. Mai in den Lehrberufen Maurer, Schalungsbauer, Tiefbauer und Gleisbauer. Doppellehren mit mindestens einem der genannten Lehrberufe werden für die gesamte Lehrzeit berücksichtigt. Sofern zum Stichtag eine Beschäftigung nicht mehr besteht, die Lehrabschlussprüfung durch den Lehrling aber positiv abgelegt wurde, gebührt dem Mitgliedsbetrieb dennoch die Lehrlingsprämie für das jeweilige Jahr. Die Ausschüttung erfolgt wie bisher über die Landesinnungen.

Prämie ist wichtiges Argument für Betriebe

Im Hinblick auf die hohe bildungspolitische Anreizwirkung der Lehrlingsprämie ist diese Erhöhung sinnvoll. Dies belegt auch eine von der Bundesinnung Bau beauftragte OGM-Umfrage vom März 2015, bei der die Lehrlingsprämie von den ausbildenden Betrieben als eines der wichtigsten Argumente genannt wurde.„Lehrlinge sind eine wichtige Ressource für jede Baufirma. Jene Unternehmen, die sich ihren eigenen Nachwuchs heranbilden, sorgen heute für die Zukunft vor“, so Hans-Werner Frömmel abschließend. 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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