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31.03.2015

Die deutsche Formart GmbH & Co. KG trennt sich von einem Teilbetrieb seiner österreichischen Tochtergesellschaft Durst-Bau. 

Im Zuge eines Management Buy Outs trennt sich der Wohnimmobilienentwickler Formart von dem Bereich Revitalisierung/Bauen im Bestand der Durst-Bau. Käufer ist der ehemalige Manager Nikolaus Lehner, der dafür die Len-Bau GmbH gründete. Lenauer übernimmt nicht nur die Sparte Revitalisierung/Bauen im Bestand mit einem kolportierten Jahresumsatz von zehn Millionen Euro sondern auch 36 Mitarbeiter. „Ich freue mich, die begonnenen Projekte nun in einer eigenen Gesellschaft und mit den gleichen, hervorragenden Mitarbeitern in eingespielten Teams fortführen zu dürfen", sagt Nikolaus Lenauer, Geschäftsführer der Len-Bau. „Die Bevölkerung in Wien wächst stark und damit die Nachfrage nach attraktivem Wohnraum mit guter Substanz, die alleine mit der Neubautätigkeit nicht aufgefangen werden kann. Hier sehe ich großes Potenzial.“ Über den Kaufpreis haben die Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

Mit dem Verkauf folgt Formart seiner Strategie in Deutschland, wo man sich ausschließlich auf den Neubau von Wohngebäuden fokussiert. „Mit dem Teilbetriebsübergang konzentrieren wir uns nun in Österreich genauso wie in Deutschland auf das Bauträgergeschäft", erläutert Kruno Crepulja, Sprecher der Geschäftsführung von Formart.

Das Bauträgergeschäft mit aktuell sechs Projekten und einem Erlösvolumen von 61 Millionen Euro bleibt bei Durst-Bau. Die Geschäftsführung wird ab sofort alleinig von Christian Huber geleitet, der bereits zuvor in verantwortlicher Position beschäftigt. "Mein Ziel ist es, die Durst-Bau inhaltlich, fachlich und strukturell zu einem erfolgreichen Unternehmen weiterzuentwickeln, das sich voll und ganz auf das Bauträgergeschäft konzentriert", so Huber bei Übernahme der Geschäfte.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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