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„Ausgewogene Steuerung der Auftragsvergabe notwendig“

06.03.2019
Irene Wedl-Kogler, LIM Bauhilfsgewerbe

Für das niederösterreichische Bauhilfsgewerbe ist das Geschäftsjahr 2018 durchwegs positiv, wegen der guten Auftragslage teilweise sogar an der Grenze der Belastbarkeit der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter verlaufen. Natürlich ist zu hoffen, dass diese Entwicklung heuer in gleichem Maße weitergeht. Probleme gibt es aktuell dennoch, die Schwankungen der Auftragsvergabe etwa oder auch der anhaltende Druck der Konkurrenz aus den ehemaligen Oststaaten, die zu ungleichen Bedingungen anbietet. Ersteres kann nur durch eine ausgewogene Vergabesteuerung gelöst werden, um das Entstehen von Auftrags­lücken zu vermeiden. Für Letzteres brauchte es rigorose Kontrollen der Arbeitsmarktbehelfe, des Arbeitnehmerschutzes sowie der Bestimmungen der Gewerbeordnung. Von der Bundesregierung erwarte ich mir zudem, dass KMUs, die immerhin 90 Prozent der Betriebe ausmachen und 70 Prozent der Arbeitnehmer beschäftigen, vermehrt zum Zug kommen. Ich wünsche mir, dass Veränderungen mit Bedacht herbeigeführt und Maßnahmen so gesetzt werden, dass sie länger als bis zu nächsten Wahl Bestand haben.

Autorin: Irene Wedl-Kogler

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