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Die glücklichen Gewinner des ACR Kooperationspreis 2015.

Ausgezeichnete Innovationen

13.10.2015

Von der Messsonde in Nanogröße bis zum Stahlbeton, vom Traditionsunternehmen bis zum Start-Up: der ACR Kooperationspreis 2015.

Bereirts zum zehnten Mal vergab das Wirtschaftsministerium und Austrian Cooperative Research (ACR) gemeinsam den ACR Kooperationspreis. Auch dieses Jahr wurden drei besonders erfolgreiche Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen die in Kooperation mit den ACR-Forschungsinstituten entwickelt wurden ausgezeichnet. Über Preise freuen durfte sich Rapperstorfer Automation und das Bautechnische Institut in Linz für den ersten komplett maschinell gefertigten Bewehrungskorb, SCL Sensor. Tech. Fabrication und das Zentrum für Elektronenmikroskopie Graz für die Entwicklung eine neuartige Messsonden für Elektronenmikroskope sowie Glas Marte und V-Research für die Entwicklung eines Produktionsverfahrens, mit dem man splitterstrukturiertes Glas im Industriemaßstab herstellen kann. Der ACR-Women Award ging dieses Jahr an Anke Ristow von V-Research.

Stolze Entwicklung

„Innovation ist der Schlüssel für langfristigen Unternehmenserfolg“, stellte Harald Mahrer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, im Rahmen der Preisverleihung fest. Die ausgezeichneten Unternehmen sind in seinen Augen der eindrucksvolle Beweis für die Innovationskraft des österreichischen Mittelstandes. „Durch marktnahe Produkt- und Dienstleistungsinnovation mischen unsere KMU auf den Weltmärkten mit, in ihren Nischen sind sie global vorne mit dabei und mit der ACR haben sie einen verlässlichen Forschungspartner“, so Mahrer weiter. Auch ACR-Präsident Martin Leitl unterstrich die Leistung der Unternehmen und Forschungsinstitute. „Der ACR Kooperationspreis ist eine Leistungsschau der innovativen KMU des Landes“, so Leitl. „ Für . alle ausgezeichneten Unternehmen ist die Produktinnovation, für die sie heute ausgezeichnet werden, entscheidend im internationalen Wettbewerb.“

Nie mehr binden

Vor rund einem Jahr startete Rapperstorfer Automation die Umsetzung ihrer Vision, eine Produktionsanlage zu entwickeln, die vollautomatisch die Bewehrungskörbe für Stahlbetonwände herstellt. Rund ein Jahr später ist diese fertiggestellt. In Zusammen­arbeit mit dem Bautechnischen Institut Linz wurde in kürzester Zeit eine computergesteuerte Anlage mit Schweißrobotern entwickelt, die Korbwände herstellt und diese für Fertigteile in die zwei Betonwände einfügt. Zusätzlich soll mit dem neuen System auch Material eingespart werden, und zwar mehr als zehn Prozent. Gleichzeitig steigert sich die Qualität der Fertigteile, da Anzahl, Durchmesser und Lage der Bewehrungsstäbe durch die Automatisierung exakt berechnet und eingebaut werden. „Es haben Automatisierung, Fertigteilproduktion, Schweißtechnik und Bautechnik zusammengearbeitet, und das Ergebnis kann sich sehen lassen“, so Firmengründer Hubert Rapperstorfer. „Es freut uns natürlich sehr, dass wir mit Maba einen Partner aus der Industrie haben, der vom ersten Tag an dabei war und nun unser System schon einsetzt.“ Die Betonwände können momentan eine Fläche von bis zu zehn mal drei Metern haben und werden in Losgröße 1 produziert.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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