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Austrotherm hat 2006 Albanien im Visier

18.01.2006

Der heimische Dämmstoffpionier Austrotherm eröffnete dieser Tage in Durres/Albanien seine mittlerweile siebente Länderniederlassung außerhalb Österreichs. Austrotherm beginnt damit als einer der ersten Investoren der österreichischen Baustoffindustrie den
albanischen Markt zu bearbeiten. Der führende Anbieter im Bereich qualitativer Wärmedämmung in Mittel- und Osteuropa setzt damit seinen Pioniergeist neuerlich unter Beweis.

"Was die Erschließung neuer Märkte anbelangt, betreten wir echtes Neuland. Denn Albanien war, im Vergleich zu den umliegenden Balkanstaaten, bis vor kurzem noch völlig abgeschottet", so Austrotherm-Geschäftsführer Ferdinand Kühbacher.

Westliche Unternehmen haben den ca. 3,4 Mio. Einwohner zählenden Markt noch so gut wie nicht entdeckt. Wärmedämmung ist aber auch mit Sicherheit in Albanien ein Thema und das aus mehreren Gründen: Die Gebäude sind schlecht
bis gar nicht gedämmt. Zudem sind die Albaner mit rasant steigenden Energiepreisen konfrontiert und das bei strengen Winter- und heißen Sommermonaten. "Der langsam aufkeimende Fremdenverkehr, aber auch die Transferzahlungen der Auslandsalbaner, mit denen wiederum in den Bau von Einfamilienhäusern investiert wird, machen mich zuversichtlich, dass sich die Pionierarbeit lohnt", setzt Ferdinand Kühbacher auf Impulse sowohl bei der thermischen Sanierung als auch im Neubaubereich.

Die Belieferung mit EPS-Dämmstoff-Produkten erfolgt derzeit vom neuen Austrotherm-Werk in Sofia. XPS-Dämmstoff-Produkte sowie Fassadenprofile werden von Österreich aus geliefert. Neben zwei Produktionsstandorten in
Österreich (Purbach und Pinkafeld) verfügt Austrotherm noch über Werke in Ungarn, Polen, Slowakei, Rumänien, Serbien-Montenegro und Bulgarien und beschäftigte 2005 insgesamt 600 Mitarbeiter. Die Austrotherm-Gruppe erzielte
2005 europaweit einen Umsatz von 117 Mio. Euro. Austrotherm zählt, ebenso wie die Wopfinger- und Murexin-Gruppe, zur Schmid Industrieholding.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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