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Die AUVA hat acht Sicherheits-Spielregeln formuliert, die für mehr Sicherheit am Bau sorgen sollen.

AUVA: Unterschriften für mehr Sicherheit auf der Baustelle

22.05.2018

Um die Sicherheit auf Baustellen zu erhöhen hat die AUVA gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Salzburg eine Sicherheits-Charta initiiert, die kürzlich von zahlreichen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisation unterzeichnet wurde.

Das Risiko einen Arbeitsunfall zu erleiden, ist auf einer Baustelle höher als anderswo. Um dies zu ändern und die Sicherheit auf den Baustellen zu erhöhen, hat die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) eine Sicherheits-Charta initiiert, die nun im Rahmen des Großen Sicherheitspreises 2018 in der Bauakademie Salzburg von Vertretern zahlreicher Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen – darunter die Arbeiterkammer Salzburg, die Gewerkschaft Bau-Holz, die Kammer der ZiviltechnikerInnen, ArchitektInnen und IngenieurInnen Oberösterreich und Salzburg sowie die Wirtschaftskammer Salzburg -  unterzeichnet wurde. „Zwar gibt es in Österreich immer weniger Arbeitsunfälle. Die Charta für Sicherheit auf Baustellen ist aber ein weiterer wichtiger Schritt zu noch besserer Arbeitssicherheit“, sagt AK Salzburg – Präsident Peter Eder.

„Gefahr erkennen – Gefahr sofort beheben – Weiterarbeiten“ – das sind die drei wichtigen Schlagworte, die am Leitbild der von der AUVA initiierten Sicherheits-Charta stehen. Konkret bedeutet das: Wer immer auf einer Baustelle eine mögliche Gefahr für die dort tätigen Arbeitnehmer erkennt, soll alles dazu beitragen, um diese Gefahr schnellstmöglich zu beseitigen. Wenn notwendig ist bis zur Beseitigung einer möglichen Gefährdung auch eine Arbeitsunterbrechung gerechtfertigt. Die Arbeit darf erst wieder aufgenommen werden, wen die Maßnahmen des Arbeitnehmerschutzes gesetzt wurden.

Praktische Umsetzung

Für die konkrete Umsetzung des Leitbildes der Salzburger Sicherheits-Charta hat die AUVA in Zusammenarbeit mit den einzelnen Partnern konkrete „Arbeitssicherheits-Spielregeln“ erarbeitet, die die hauptsächlichen Gefahrenpotenziale auf einer Baustelle erfassen sollen. Dazu zählen neben dem sofortigen Absichern von Absturzkanten und Bodenöffnungen auch das Erstellen sicherer Zugänge zu allen Arbeitsplätzen und das Tragen der persönlichen Schutzausrüstung. „Wir freuen uns, dass alle im Baubereich maßgeblichen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen, die Kammer der ZiviltechnikerInnen als Vertreter der Planer und das Arbeitsinspektorat unsere Sicherheits-Charta unterstützen und mittragen“, hielt Franz Riedl, Landesstellenvorsitzender der AUVA-Landesstelle Salzburg im Rahmen der Unterzeichnung fest.

Die aktuelle Broschüre der Sicherheits-Charta finden Sie hier.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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