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BauAkademie - Chance für die Führungskräfte von morgen

27.09.2006

Die Ausbildung zum/zur Baukaufmann/-frau unterstützt Bauunternehmen im verschärften Wettbewerb mit einem ganzheitlichen Ansatz.

Die soeben geschaffene Ausbildung zum/zur Baukaufmann/-frau unterstützt Bauunternehmen im verschärften Wettbewerb.
Die umfassenden Bauaufgaben verlangen ganzheitliche Lösungen, die bis ins Management reichen. In der Bauwirtschaft ist es wie in anderen Branchen auch: Der Wettbewerb wird stärker, die Projekte werden komplexer, vernetztes Denken ist zunehmend gefragt. Aus diesem Grund entschloss sich die BauAkademie Österreich zur Schaffung eines neuen Lehrgangs, der Mitarbeiter in gehobenen Positionen am Bau – vom Bauleiter aufwärts – zum/zur Baukaufmann/-frau ausbildet. „Bauspezifisches Wissen und Erfahrung alleine reicht heutzutage längst nicht mehr aus. Kompetenz am Bau verlangt neben einem hohen Maß an kaufmännischem Wissen auch vermehrt Know-how in den Bereichen Einkauf, Recht, Kunden- und Teamorientierung. Je breiter gefächert die Qualifikation von Mitarbeitern, desto eher und eigenständiger können sie Bauprojekte zum Erfolg führen“, ist Harald Kopececk, Leiter der Bau-Akademien Österreich, überzeugt.

Nutzen wird sichergestellt

Die BauAkademie Österreich startet in wenigen Wochen an den Standorten Oberösterreich, Wien und Steiermark die Ausbildung zum/zur Baukaufmann/-frau. In Kooperation mit dem Unternehmen orangecosmos wurde ein Lehrgang entwickelt, der den steigenden Anforderungen an das Personal der Baufirmen Rechnung trägt.
Die Ausbildung zum/zur Baukaufmann/-frau macht das erlernte Wissen sofort anwendbar. Jeder teilnehmende Betrieb kann einen „Umsetzungsvertrag“ mit der Kursleitung abschließen, der den unmittelbaren betrieblichen Nutzen der Ausbildung sicherstellt. In diesem Vertrag wird eine konkrete betriebliche Aufgabenstellung festgesetzt, für die der Kursteilnehmer eine Lösung erarbeiten und umsetzen muss – begleitet von einer Person aus der Unternehmensleitung. Eine Besonderheit, die diese Ausbildung von allen bisherigen Qualifizierungsangeboten unterscheidet. „Diese Vorgangsweise hat sich bereits in anderen Branchen bestens bewährt und gezeigt, dass der Nutzen für den Betrieb in aller Regel weit über den Ausbildungskosten liegt“, erklärt Erich
Kremsmair, Kursleiter von orangecosmos, selbst lange Jahre Prokurist und kaufmännischer Geschäftsführer in der Bauwirtschaft.
Als Zielgruppen definiert Kopececk Sachbearbeiter, Bauleiter und Mitarbeiter, die in Zukunft verstärkt den Geschäftsleiter bzw. den unmittelbaren Vorgesetzten entlasten und kaufmännische Agenden übernehmen sollen, damit dieser sich den Projekten wieder mehr vor Ort widmen kann. Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung
am Bau sind Voraussetzung.

Zu den Ausbildungsinhalten zählen unter anderem
steuernde, unterstützende und kontrollierende Tätigkeiten im kaufmännischen Bereich, die folgende Aufgaben zu erfüllen haben: Organisation des Rechnungswesen, Marktbeobachtung, Teile des Personalmanagement inkl. Personalverrechnung, Einkauf inklusive Lager,- und Materialwirtschaft sowie die kaufmännische Geschäftsführung von
Argen. Das Ziel des Lehrgangs ist eine praxisorientierte Aus- und Weiterbildung, ein hohes Verständnis der kaufmännischen Abteilung als strategische Unternehmenseinheit wie auch die
Erweiterung der fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenz. Die Abschlussprüfung besteht aus einer schriftlichen Projektarbeit wie auch einem Fachgespräch.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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