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BAUKONZERN STRABAG SE BEKRÄFTIGT SOLIDEN AUSBLICK

23.11.2011

Prognose für EBIT 2011 auf € 340 Mio. erhöht, Konzernergebnis weiter bei € 185 Mio. erwartet
2012: Wachstum auf Höhe der Inflation gesehen
Reduzierte Ergebniserwartung bei Tochter STRABAG AG, Köln, ohne Auswirkung auf STRABAG SE Ausblick

Wien, 21.11.2011 Die durch die Euro-Schuldenkrise verursachten Turbulenzen wirkten sich im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2011 noch nicht auf die Leistung oder die Ergebniserwartung des STRABAG Konzerns aus. Während staatliche Investitionsprogramme in Märkten wie Deutschland die Bauindustrie bis Mitte des Jahres unterstützten, darbt der Sektor in Ländern mit geringen Ausgaben der öffentlichen Hand – etwa Ungarn – oder im Adriaraum bereits seit einigen Jahren.

Der diesjährige Geschäftsverlauf zeigte bisher nennenswerte Ergebnissteigerungen in Polen sowie im internationalen Bereich, in dem im Vorjahr deutliche Abschreibungen die Resultate getrübt hatten. Dagegen müssen marktbedingte Verluste im Baustoffgeschäft und Einbußen aufgrund der zu geringen Auslastung von Großmaschinen im Wasserstraßen- und im Bahnbau hingenommen werden.

Ein Verlustprojekt in Skandinavien sowie Einmalkosten durch die Integration der getätigten Unternehmenszukäufe in Deutschland veranlassten die STRABAG AG, Köln, eine Tochtergeslschaft der STRABAG SE, zu einer Anpassung ihrer Ergebniseinschätzung nach unten. Eine diesbezügliche Veröffentlichung erfolgte adhoc am 21.11.2011. Aufgrund der erfolgreichen Strategie der regionalen Diversifikation und der damit einhergehenden Risikostreuung bekräftigt STRABAG SE jedoch ihre bestehende Prognose für den weiteren allgemeinen Geschäftsverlauf.

Allerdings werden angesichts der vorliegenden, nun detaillierteren Informationen für das Geschäftsjahr 2011 einzelne Parameter angepasst: Bisher wurde das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei € 320 Mio. erwartet, was einer Marge bezogen auf die Leistung von 2,3 % entspricht. Abzüglich des erwarteten Zinsergebnisses, einer Steuerquote von 30 % und Minderheitsanteilen von circa € 25 Mio. hätte sich daraus ein Konzernergebnis von € 185 Mio. errechnet. Dieses Ziel bleibt unverändert bestehen; jedoch erhöht STRABAG die Prognose für das EBIT auf € 340 Mio. sowie jene für die Minderheitsanteile auf € 40 Mio.

Die Vorschau für die Leistung liegt weiterhin bei € 14,0 Mrd. für das Gesamtjahr 2011. Dies entspricht einem erwarteten Anstieg von rund 10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Segmente Hoch- und Ingenieurbau,  Verkehrswegebau und Sondersparten & Konzessionen sowie Sonstiges werden voraussichtlich € 5,1 Mrd., € 6,3 Mrd., € 2,5 Mrd. bzw. € 0,1 Mrd. zur Leistung beitragen. Für 2012 ist STRABAG weiterhin überzeugt, dass über alle Märkte höchstens ein Wachstum mit der Inflation gelingen kann, die Leistung demnach auf circa € 14,3 Mrd. steigen sollte.

STRABAG basiert diese Prognose auf der Annahme, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa im kommenden Jahr unverändert zeigen. Dies bedeutet, dass sich das Finanzierungsumfeld für unsere privaten und industriellen Kunden nicht verschlechtern darf, gleichzeitig eine rasche Erholung der Verhältnisse bzw. deutlich höhere Staatsausgaben in den STRABAG Kernmärkten jedoch ebenso nicht erwartet werden. Die im Mai 2011 bereitgestellten Prognosen zu den Ergebnispositionen und den geplanten Investitionen werden aktuell überarbeitet und erst nach Vorliegen richtungsweisender Informationen zur allgemeinen Wirtschaftslage und zu politischen Entscheidungen hinsichtlich der Euro-Schuldenkrise, voraussichtlich aber im Frühjahr 2012, veröffentlicht. STRABAG geht davon aus, dass sich das Ergebnis des Segmentes Verkehrswegebau im kommenden Jahr weiterhin schwach zeigen wird, wobei ein Ausgleich über die anderen Segmente gelingen könnte.

STRABAG SE ist einer der führenden europäischen Baukonzerne. Mit rund 73.600 Mitarbeitern wurde im  Geschäftsjahr 2010 eine Leistung von € 12,8 Mrd. erbracht. Somit wird STRABAG in der Fortune-Global-500- Liste der weltweit größten Unternehmen geführt. Ausgehend von den Kernmärkten Österreich und Deutschland ist STRABAG über ihre zahlreichen Tochtergesellschaften in allen ost- und südosteuropäischen Ländern, in ausgewählten Märkten Westeuropas sowie auf der Arabischen Halbinsel präsent. STRABAG deckt dabei die gesamte Leistungspalette (Hoch- und Ingenieurbau, Verkehrswegebau, Spezialtief- und Tunnelbau) sowie die Bauwertschöpfungskette ab.

Infos auch unter www.strabag.com.

 

Kontakt:
STRABAG SE
Diana Klein

Konzernkommunikation & Investor Relations

Tel.: +43 1 22422-1116

diana.klein@strabag.com

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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