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Die Baumit-Geschäftsführer Robert Schmid und Georg Bursik sind erfreut über ein erfolgreiches Jahr.

Baumit hat die Milliarde geknackt

25.02.2019

Dank klimafreundlicher Produkte und Akquisitionen legte Baumit 2018 ein Rekorjahr hin. 2019 nimmt der Baustoffhersteller zusätzlich den Straßenbau ins Visier.

Große Zuwächse sind nicht nur eine Freude, sondern auch eine Bürde, erklärt Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit Beteiligungen GmbH, im Rahmen einer Pressekonferenz. Dennoch dürfte die Freude über das Geschäftsjahr 2018 bei der Baumit-Gruppe überwiegen, denn mit einem Plus von 25 Prozent konnte der Gesamtumsatz auf knapp 1,2 Milliarden Euro gesteigert werden. Dazu beigetragen haben unter anderem der Kauf des Fassadengeschäftes des französisch-belgischen Baustoffherstellers Cantillana sowie der Erwerb des zehnten Trockenmörtelwerks in Deutschland.

Mission accomplished

Großen Anteil an dem Rekordergebnis haben auch die jahrelangen Bemühungen von Baumit, gesundes Bauen und Wohnen in den Fokus zu stellen. „Unsere Vision ist es, gesund, energieeffizient und schön zu bauen und zu wohnen“, betont Schmid. Die jahrelangen Marketing- und Forschungsaktivitäten schlagen sich mittlerweile auch im Absatz nieder. „Die Menschen sind sensibilisiert, und die Nachfrage ist groß“, freut sich Schmid. Klimaregulierende, atmungsaktive Produkte wie die Baumit-Divina-Innenfarbe, Baumit-KlimaGlätte und auch IonitColor, die als Wandcreme jahrelang ein Nischendasein fristete, konnten im vergangenen Jahr deutliche Zuwächse erzielen.
Topseller unter den Produkten war 2018 aber der erst vor einem Jahr präsentierte Fassadenputz StarTop. Der Drypor-Effekt soll am Putz Regentropfen abperlen lassen und für eine schnellere Rücktrocknung sorgen. Produkteigenschaften, die auf so großes Interessen stießen, dass die angepeilten Verkaufsmengen um ein Drittel überschritten wurden.

Straßenbau im Visier

Neben dem Hochbau will sich Baumit 2019 aber einer anderen Baustelle verstärkt widmen. Ziel ist, die Marktpräsenz im Straßen- und Infrastrukturbau stärker ausbauen. „Wir wollen im Straßenbau unter die top drei“, macht Baumit-Geschäftsführer Georg Bursik eine Kampfansage an den Mitbewerb. Gelingen soll das unter anderem mit einem Produkt, das bereits seit zehn Jahren auf dem Markt ist. Der Hochleistungsverfüllmörtel Bitucem, der in der Bauweise mit halbstarren Decken zum Einsatz kommt, soll künftig wieder stärker forciert werden. Die Vorteile liegen laut Schmid auf der Hand, denn die Bauweise verbindet die Standfestigkeit und den Verschleißwiderstand von Beton mit der Fugenlosigkeit von Asphalt. Preislich sei man genau dazwischen angesiedelt, so Schmid. Der Gegenwind der Beton- und Asphaltlobby sei aber nach wie vor hoch. 
Basierend auf den Erfahrungen mit Bitucem hat Baumit das Portfolio für den Straßenbau mit Speedmörteln für Schachtsanierung und -neuerstellung erweitert. So finden sich der Baumit Speed InfraFix und der Baumit Speed InfraFill 2019 erstmals auf der Preisliste. Versprochen werden eine extrem schnelle Festigkeitsentwicklung (befahrbar nach zwei Stunden), gepaart mit hoher Endfestigkeit, Frost- und Tausalzbeständigkeit sowie einfachster Verarbeitung.

 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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