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Die Baupreise  sind im Q1 deutlich angestiegen. Die Gründe sind im Hoch- und Straßenbau allerdings unterschiedlich.

Baupreise im Q1 in allen Sparten gestiegen

02.06.2020

Bauen hat sich heuer im ersten Quartal spürbar verteuert. Die Höhe des Anstiegs und die Gründe dafür, haben wir hier zusammengefasst.

Bauen hat sich heuer im ersten Quartal spürbar verteuert. Die Preise im Hochbau sind gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,1 Prozent gestiegen, gegenüber dem Vor­quartal waren es 1,5 Prozent, wie aus den aktuellen Daten der ­Statistik ­Austria hervorgeht. Bei den beiden Hochbausparten Wohnhaus- und Siedlungsbau sowie sonstiger Hochbau kam es dabei im Jahresabstand zu einer Teuerung von 3,2 bzw. 3,0 Prozent. Zurückzuführen sind die Preisanstiege vor allem auf Bauspenglerarbeiten, Gas- und Wasserinstallationen sowie Wärmebereitstellung für Heizung und Wärmeverteilung zurückzuführen.

Der Straßenbau verteuerte sich heuer zwischen Jänner und März im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,4 Prozent, der Brückenbau und der sonstige Tiefbau jeweils um 1,5 Prozent.Im Straßen- und Brückenbau verteuerte sich vor allem die Leistungsgruppe „Bituminöse Trag- und Deckschichten“, was sich auch auf die Preise im sonstigen Tiefbau auswirkte. Für weitere spürbare Preis­erhöhungen seien „Betondecken, zementstabilisierte Tragschichten“, und „Oberflächenschutz und Abdichtung von Beton“ verantwortlich gewesen, so die Statistik Austria. Im sonstigen Tiefbau verteuerten sich vor allem „Fertigteilschächte gesamt“.

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