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Bautechnische Herausforderung

12.03.2009

Seit Sommer 2008 laufen die Sanierungsarbeiten zwischen Regau und Seewalchen sowie die Realisierung der im Baulosbereich liegenden Schwerpunktrastplätze Hainbach Nord und Süd. Die bauausführende Arge setzt sich aus den Vertragspartnern der Asfinag, Habau, Alpine Bau GmbH und Teerag Asdag zusammen.

Die ersten Arbeiten betreffen die Richtungsfahrbahn Salzburg. Die bestehende Betondecke, ungefähr 235.000 Quadratmeter, wird samt lärmmindernder Waschbetonoberfläche erneuert. Die 1960 errichtete alte Betondeckenfahrbahn ist den prognostizierten Verkehrsbelastungen nicht mehr gewachsen. Die derzeitige Belastung liegt bereits bei ungefähr 35.000 Kraftfahrzeugen pro 24 Stunden. Unter der Betondecke wird der Oberbau mit einer fünf Zentimeter dicken bituminösen Tragdeckschichte und weiters mit einer 20 Zentimeter dicken hydraulisch (zement-)ge­bundenen Tragschichte unter Verwendung der bestehenden Frostschutzschichte verbessert. Die Fahrbahn wird von 11,50 Meter auf 12,25 Meter verbreitert, wobei die Kronenbreite von 28,5 Metern unverändert bleibt.

Dies ermöglicht eine 4+0 Verkehrsführung bei späteren Instandsetzungsarbeiten und eine Ummarkierung von zwei auf drei Fahrstreifen bei einer großen Verkehrszunahme. Die Entwässerungsanlagen werden dem neuesten Stand der Technik entsprechen, wobei alle gesammelten Fahrbahnwässer über insgesamt fünf Gewässerschutzanlagen abgeleitet werden. Diese bestehen aus einem Absetzbecken und einem Retentionsbecken mit Bodenkörperfilter. Die Rastplätze Hainbach Nord und Süd liegen nördlich und südlich der A1 Westautobahn bei Kilometer 230.500 schräg gegenüber. Die Pkw-Stellflächen, die Fahrgassen und der Gehsteig werden in Asphaltbauweise ausgeführt. Im Bereich der Lkw-Stellflächen ist ein Betondeckenaufbau vorgesehen. Geplante Bauzeit: voraussichtlich bis 12. November 2009. Die Asfinag investiert in die zehn Kilometer lange Erneuerungsstrecke der A1 Westautobahn inklusive dem Neubau Schwerpunktrastplätze Hainbach Nord und Süd rund 46,8 Millionen Euro.

aus: bauzeitung 10/09, S. 6

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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