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Bauträger gefordert unterstützende Wohnservices anzubieten

02.08.2006

Welche Vorstellungen haben Menschen über ihre konkrete und näher liegende Wohnzukunft? Dies fand das Zunkunftsforschungsinstitut das fernlicht im Umfeld der Baumesse Immobilia 2006 und Wohnen & Interieur vom 19.-21.3. 2006 mittels mündlicher Befragung durch Fragebögen heraus.

85% der Befragten für Niedrigenergiebauweise
Bezogen auf das Wohnen der Zukunft ganz allgemein schätzen die Befragten die günstige energetische Bauweise mit 85% als wichtigstes Merkmal ein. Sicherheit und Dienstleistungen werden auch noch von 2/3 der als wichtiger Trend neben Komfortfunktionen und Gemeinschaftseinrichtungen im Wohnen der Zukunft betrachtet.

Neben Lage bekommen weitere Kriterien zunehmend Bedeutung
„Die Lage steht nach wie vor an erster Stelle. Dies ist wenig erstaunlich, wobei festzuhalten ist, dass zunehmend weitere Kriterien, wie Nachbarschaft, Aufteilung und Ausstattung des Objektes wichtig werden“, meint Herr
Dr. Maerki, Geschäftsführer des Zukunftsforschungsinstitutes das fernlicht.
66% der Befragten halten Nachbarschaft, Aufteilung, Ausstattung und Flair für wichtig bis sehr wichtig.

Haushalte mit Einkommen über € 2.500,-- für ökologische Bauweise
Für die Gruppe mit einem Haushaltseinkommen von mehr als € 2.500,-- monatlich sind ökologische Baumaterialien immens wichtig. Haushalte mit niedrigerem Einkommen bevorzugen dagegen das Kriterium Nachbarschaft! Je höher man auf der Einkommensskala steigt, desto wichtiger werden Lage und Aufteilung. Ausstattung und Flair dagegen sind im untersten und höchsten Einkommensbereich am ausgeprägtesten.

Bauträger und ihre Differenzierung vom Markt
Kunden wünschen sich von Bauträgern auch bestimmte -baufremde- Dienstleistungen und zwar nicht nur bei der Übersiedelung, sondern auch bei der Vernetzung der Mediengeräte. Damit haben viele Befragte offensichtlich Schwierigkeiten. Immerhin drei von vier Messebesuchern wünschen sich hier unterstützende Dienste. Auch Komfort- und Sicherheitsdienstleistungen gewinnen zunehmend an Bedeutung, etwa komfortable, Plug&Play-fähige Geräte oder die Online-Anbindung an einen Sicherheitsdienst.
Hier besteht also für Bauträger sicher noch Potenzial, sich vom Wettbewerb zu differenzieren.

Bauträger nahezu unbekannt
Das bestimmte Bauträger nahezu unbekannt sind, ist ein weiteres Ergebnis der Befragung.
Nur die Hälfte der Befragten kennt überhaupt einen Bauträger namentlich. Freie Assoziationen zu den Merkmalen der Bauträger gab es auch kaum. Ausnahme: Mischek. Diesen kennen nicht nur 21% der Befragten, sondern weisen ihm auch Attribute wie „jung“ und „urban“ zu.

Die gesamten Befragungsergebnisse (18 Seiten mit Grafiken) können gegen einen Unkostenbeitrag von € 48,-- beim fernlicht (office@dasfernlicht.com) bestellt werden.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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