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Leyrer+Graf CEO Stefan Graf konnte beim traditionellen "Welcome Day" 53 neue Lehrlinge begrüßen.

Bauunternehmen trotzen Lehrlingsmangel

01.09.2020

Die Ausbildung macht auch während der Coronakrise keine Pause. Swietelsky und Leyrer+Graf setzen mit unterschiedlichen Aktionen strategische Investitionen in die Zukunft.

Gerade im Baugewerbe sind Lehrlinge eine wesentliche strategische Investition in die Zukunft. Gleichzeitig sind sie aber nicht unbedingt einfach zu bekommen - immerhin stellt für Unternehmen im Baugewerbe der Lehrlingsmangel aktuell eine der größten Herausforderung dar. "Dabei entscheidet man sich mit einer Lehre am Bau für einen der spannendsten und abwechslungsreichsten Ausbildungswege", sagt Leyrer+Graf-Firmenchef Stefan Graf. "Man hat die Möglichkeit bei tollen Bauprojekten mitzuwirken, die über Jahrzehnte erhalten bleiben. Man sieht, was man mit den eigenen Händen geschaffen hat und darauf kann man sehr stolz sein." 

Bereits Mitte Juli hat man in der Unternehmenszentrale in Gmünd den traditionellen "Welcome Day" gefeiert und dabei 53 neue Lehrlinge willkommen geheißen. Die Neuankömmlinge haben von Graf höchstpersönlich einen Einblick in die Unternehmensstruktur erhalten und wurden mit den allgemeinen Verhaltensregeln vertraut gemacht. "Wir legen großen Wert auf unsere gelebte Unternehmenskultur und pflegen einen sehr wertschätzenden und vertrauensvollen Umgang sowohl untereinander als auch unseren Auftraggebern gegenüber. Wir alle sind das Aushängeschild des Unternehmens und das muss uns stets bewusst sein“, betonte er bei seinen Begrüßungsworten. In den folgenden Jahren werden die Jugendlichen an den Standorten Gmünd, Horn, Traun, Wien, Schwechat und Bad Pirawarth zu Hochbauern, Tiefbauern, Betonbauern, Pflasterern, Elektrotechnikern, Baumaschinen- / KFZ-Technikern, Zimmerern sowie zu Bautechnischen Assistenten ausgebildet. 

Die Lehrlingsausbildung habe in der Unternehmensgruppe Leyrer + Graf seit jeher einen hohen Stellenwert. Es werde viel Zeit und Energie investiert, um die besten Lehrlinge zu finden, diese auf einem hohen Qualitätslevel auszubilden und nach der Lehre auch weiterhin im Unternehmen zu beschäftigen.

Swietelsky bietet mehr Lehrstellen als im Vorjahr

Auch das Bauunternehmen Swietelsky setzt in schwierigen Zeiten auf die Nachwuchsausbildung. "Mit 80 Lehrstellen werden sogar noch mehr als im Vorjahr angeboten. Gerade jetzt ergreifen wir die Chance, junge Talente für uns zu begeistern. Mit ihnen möchten wir die Qualität von Swietelsky für die Zukunft prägen“, meint Vorstandsvorsitzender Karl Weidlinger. Ausgebildet wird ein enorm breites Spektrum an 21 verschiedenen Berufen. Entsprechende Stellen gibt es in den eigenen Filialen und auch in zahlreichen regionalen Tochterunternehmen des Konzerns. "Da sollte für alle Interessen und Neigungen etwas dabei sein", sagt Weidlinger. Besonders gesucht seien Persönlichkeiten, die lieber anpacken als am Schreibtisch zu sitzen und lieber den freien Himmel als das Flimmern am Bildschirm sehen. "Wer geschickte Hände hat und mit ihnen Großes erschaffen möchte, wer lieber echtes Geld verdient als gratis in der Schule sitzt, der oder die ist in jedem Fall herzlich eingeladen." 

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