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Bester Jungmaurer gekürt

13.08.2009

Beim heurigen Jungmaurer-Wettbewerb ließ der 18-jährige Roland Plank aus Purgstall alle hinter sich. Er darf im Herbst beim Bundesbewerb in Vorarlberg antreten und um den Nationaltitel "mauern".

Mauern, verputzen, Gesimse herstellen, fachrechnen und -zeichnen - die Anforderungen an Maurer sind recht umfangreich und wollen natürlich auch gelernt sein. Beim alljährlichen niederösterreichischen Lehrlingswettbewerb im Lehrbauhof der Landesinnung in Schloss Haindorf konnten heuer 16 Jungmaurer ihr Können unter Beweis stellen.
Ein strenge Fachjury schaute den jungen Maurerlehrlingen im dritten Lehrjahr genau über die Schulter und bewertete penibelst die erbrachten Leistungen: An zwei Bewerbstagen war genauestes Arbeiten gefragt, jeder einzelne Millimeter Abweichung brachte Abzüge. Aber auch das optische Bild floss entscheidend in die Beurteilung ein.

Sieger kommt aus Purgstall
Anlässlich des Sommerfestes der niederösterreichischen Bauinnung wurden die Besten der Besten der hiesigen Bauwirtschaft präsentiert. Als diesjähriger Sieger setzte sich der 18-jährige Roland Plank aus Purgstall gegenüber seinen Konkurrenten aus Persenbeug, Pyhra, Waidhofen an der Thaya, Zwettl, St. Leonhard am Forst, Pulkau, St. Pölten, Plank am Kamp, Amstetten, Hainfeld, Grafenschlag und Scheibbs durch. Gemeinsam mit dem Zweitplatzierten Daniel Fuchssteiner aus Oberndorf darf er im Herbst beim Bundeswettbewerb in Vorarlberg erneut antreten und sich mit den talentiertesten Jungmaurern aus ganz Österreich messen.

Wichtige Motivation
Doch um den Erfolg geht es nur peripher. Innungsmeister Robert Jägersberger unterstreicht den wichtigen Aspekt der Motivation der Lehrlingswettbewerbe, von der schlussendlich die ganze Branche profitiert: "Unsere Lehrlingsoffensive hat mehr Qualität und Quantität bei den Auszubildenden für das niederösterreichische Baugewerbe gebracht." Der eine oder andere werde auch bald, ist Jägersberger überzeugt, gar zum Jung-Baumeister aufsteigen. Gute Aussichten prognostiziert den Jugendlichen auch Jugendlandesrat Johann Heuras: "Die Bauwirtschaft bietet für gut ausgebildete Fachkräfte die besten Zukunftschancen." In kaum einem anderen Lehrberuf seien die Aufstiegsmöglichkeiten vom Facharbeiter über Polier und Bauleiter bis hin zur Selbstständigkeit als Baumeister aussichtsreicher.
Insgesamt werden aktuell 588 Maurerlehrlinge in Niederösterreich ausgebildet. Das entspricht einem Zuwachs von gleich zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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