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BIM-Pilotprojekt Kindergarten Schwoich

19.10.2018

In den letzten zwei Jahren gab es einen regelrechten medialen Hype um BIM. Eine BIM-Veranstaltung jagte die andere. Plattformen wurden gegründet, Arbeitskreise gebildet, Normen und Richtlinien erstellt usw. Heute fragen sich viele Bauleute, wann es denn nun so weit sein werde, dass BIM vom Sonderprojekt zur üblichen Methode bei Bauprojekten wird?
Letztlich liegt es am Bauherrn, ob BIM zum Einsatz kommt oder nicht. So zum Beispiel bei der Tiroler Gemeinde Schwoich, die ihren neuen Kindergarten mit BIM realisieren wird. Mit Anton Gasteiger wurde ein erfahrener Baumeister und BIM-Experte als Generalplaner und BIM-Koordinator eingesetzt. Es gibt hier keinen Totalunternehmer mit einem sogenannten „Closed BIM“, sondern Planung und Ausführung sind getrennt. Die Ausführenden müssen mit dem BIM-Modell des Planers umgehen können. Das Besondere bei diesem Projekt ist, dass es wissenschaftlich von der Uni Innsbruck begleitet wird. Das Projekt Schwoich soll so dokumentiert werden, dass alle interessierten Baubetriebe sehen und nachlesen können, wie ein BIM-Projekt genau abläuft. Sowohl BIM-Koordinator Anton Gasteiger als auch Georg Fröch von der Uni Innsbruck werden die am Projekt beteiligten Unternehmen in Sachen BIM unterstützen. Dabei geht es einerseits um das notwendige BIM-Know-how, andererseits um die Schnittstellen zum zentralen digitalen Gebäudemodell.

Nach Baufertigstellung wird es sich bestätigen: BIM funktioniert, und wir Baumeister müssen BIM beherrschen, als Planer und als Ausführende. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis mehr und mehr Bauherren aus Gründen der Kosten- und Qualitätskontrolle den Einsatz von BIM bei ihren Bauprojekten einfordern.

Autor/in:
Anton Rieder

Geschäftsführer Rieder Bau, LIM Tirol
www.riederbau.at

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