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Absolute Transparenz

Voraussetzungen gegeben

Braucht es in Österreich mehr Transparenz bei öffentlichen Vergaben?

Das Thema Auftragsvergabe stand in den vergangenen Wochen aufgrund der politischen Ereignisse verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit. Mit bis zu 30.000 Vergaben pro Jahr zählt die BIG zu den größten öffentlichen Auftraggebern Österreichs. Das verpflichtet uns zu absoluter Transparenz und fairem Wettbewerb. Daher setzen wir bereits seit langem auf bundesweit standardisierte Ausschreibungsgrundlagen, die Sicherheit und Transparenz in den Vergabeprozess bringen. Zusätzlich sorgt ein Katalog mit praxisgerechten Zuschlags­kriterien dafür, dass Bieter solid kalkulieren können. Schon bisher haben wir auf umfassende Bekanntgabe- und Meldepflichten der Auftragnehmer bestanden. Das beinhaltet die Meldung beteiligter Subunternehmen ebenso wie Abfragen nach Lohn- oder Sozialdumping-Bekämpfungs­gesetz. Die seit vergangenem Jahr eingeführte E-Vergabe soll außerdem kleinen und mittelständischen Unternehmen die Teilnahme an Vergabeverfahren erleichtern. Dass wir in der BIG auf dem richtigen Weg sind, zeigen auch die wenigen Einsprüche der letzten Jahre. Dennoch sind wir bemüht, unsere Ausschreibungsstandards und -prozesse ständig weiterzuentwickeln.

Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer BIG

Implenia steht zum Wettbewerb und begrüßt alle Anstrengungen, die einen funktionierenden und fairen Wettbewerb sicherstellen. Das geltende Recht enthält unter anderem auch den Grundsatz der Transparenz der Vergabeverfahren. Dies ist zentral, weil dadurch sichergestellt wird, dass Bewerber und Bieter gleich behandelt bzw. nicht diskriminiert werden. Für die öffentliche Hand bedeutet Transparenz die Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit der Verwaltung. Transparenz ist damit für beide Seiten ein Grundpfeiler bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen. Implenia begrüßt deshalb alle Maßnahmen und Mittel, die dazu beitragen, Transparenz bei Vergabeentscheiden herzustellen. Dazu gehören die Bekanntmachung an sich, die Publikation des Zuschlags und die Möglichkeit für die am Prozess Beteiligten, allfällig notwendige Rechtsmittel zu ergreifen. Aus Sicht von Implenia sind diese Voraussetzungen in Österreich gegeben.

Christof Gämperle, Geschäftsführer Implenia Österreich

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