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Bundeskartellamt untersagt Xella Übernahme von H+H

19.03.2012

Das Bundeskartellamt in Duisburg hat am 14.3. im Rahmen seiner Zuständigkeit für den deutschen Markt dem Baustoffunternehmen Xella die beabsichtigte Übernahme des dänischen Porenbetonherstellers H + H International A/S untersagt.

Xella hatte geplant, den Aktionären von H+H ein Angebot zum Erwerb ihrer Aktien zu machen. Grundlage der Untersagung ist vor allem eine von der bisherigen Praxis des Amtes abweichende, engere Abgrenzung des Produktmarktes.

Xella hatte zur Ausräumung der wettbewerblichen Bedenken des Amtes substanzielle Zusagen wie die Veräußerung von Produktionsstätten und einer Beteiligung gemacht.

 

Xella hält sowohl die Marktabgrenzung als auch die Bewertung sonstiger Wettbewerbsfaktoren und der Zusagenangebote durch das Amt für unzutreffend und die Untersagung damit für ungerechtfertigt. Rechtliche Schritte werden zur Zeit geprüft.

 

Xella produziert und vertreibt Wandbaustoffe aus Porenbeton (Ytong und Hebel) und Kalksandstein (Silka), Mineraldämmplatten (Ytong Multipor), Gipsfaser-Platten und zementgebundene Platten für den Trockenbau (Fermacell) sowie Kalkprodukte (Fels).

 

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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