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V.l. Viktoria Mild, Eva Spörk und Lukas Gasser sind die Sieger der diesjährigen Concrete Student Trophy.

Concrete Student Trophy: Eine urbane Markthalle für den Grazer "Jacky"

27.11.2018

Bei der 13. Concrete Student Trophy sollten die Studierenden ihre Ideen zu einer fiktiven, urbanen Markthalle einbringen. 

Der „Jacky“, wie die Grazer den Jakominiplatz liebevoll nennen, ist einer der größten Plätze im Süden des Stadtzentrums, ein „Hotspot“ der steirischen Landeshauptstadt und von Geschäften, Banken, gastronomischen Einrichtungen und einem Markt geprägt. Im Rahmen der 13. Concrete Student Trophy waren interdisziplinäre Teams aus Studierenden der Architektur und angehenden Bauingenieuren aufgerufen, ihre Ideen zu einer fiktiven, urbanen Markthalle einzubringen.

Vielfalt hat gewonnen

Als Sieger gingen dabei Eva Spörk und Viktoria Mild (Architektur) sowie Lukas Gasser (Bauingenieurwesen) als interdisziplinäres Studententeam der TU Graz mit ihrem Projekt „Vielfalt“ hervor. „Es ist ein überzeugender, praxisnaher Entwurf, wie eine Markthalle in einem Stadtzentrum mit hoher Verkehrsfrequenz und kommerzieller Nutzung funktionieren kann“, bewertet der Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ) Sebastian Spaun, das Ergebnis. Die polygonale Lösung des Grundrisses schafft interessante und abwechslungsreiche Innen- und Außenräume. Diese werden durch eine unterschiedliche Gestaltung der Fassaden und Dachflächen weiter differenziert. Transparente und geschlossene Flächen werden gezielt gewechselt und erzeugen so spezielle Raumstimmungen. Der Gastronomie- und Marktbereich wird funktional getrennt. „Das Projekt Vielfalt hat die Aufgabe städtebauliche, architektonisch und konstruktiv am überzeugendsten gelöst“, so die Jurybegründung. Jede Seite der Markthalle korrespondiert und interagiert mit den Vorgängen rund um das Gebäude. Räumlich-funktionale Erfordernisse, sei es im Haltestellenbereich, zum Stadtpark hin oder zum Joanneumring und zur Herrengasse werden mit einbezogen. „All diese städtebaulichen und architektonischen Qualitäten würde man sich bei vielen bestehenden Gebäuden wünschen“, findet Juryvorsitzende Susanne Fritzer.

„Rotanda“ von Julia Roiser und Thomas Vorraber (Architektur) sowie Tobias Schröckmayr (Bauingenieurwesen) der TU Graz erreichten den zweiten Platz. Platz drei ging ex aequo an ein Team der TU Graz mit „Markt2“ und ein Team der TU Wien mit „Der (SP)ECKGÜRTEL“.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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