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Dämmen schützt vor Schimmel

20.04.2005

Was die wenigsten von uns wissen: In allen Räumen befinden sich Schimmelpilzsporen in der Luft. Da die daraus entstehenden Schimmelpilzkolonien häufig Erkrankungen der Atemwege verursachen, sollten hohe Luftfeuchtigkeit und kalte Oberflächen unbedingt vermieden werden. Dabei helfen einige einfache Maßnahmen.

Damit sich Schimmelpilzkolonien bilden können, benötigen die Sporen ein bestimmtes Feuchtigkeitsmilieu. Entgegen der landläufigen Meinung, dass dafür eine relative Luftfeuchtigkeit von 100 % benötigt wird, genügen bereits 80 %, um Wände oder Decken mit hässlichen Flecken zu überziehen.

Neben dem störenden Aussehen sind es aber vor allem gesundheitliche Aspekte, die eine Bekämpfung von Schimmel unumgänglich machen. Denn häufig werden Allergien und Asthma dadurch ausgelöst.

Die physikalischen Grundlagen der Schimmelbildung sind simpel: Warme Luft kann viel mehr Wasser aufnehmen als kalte Luft. So enthält beispielsweise Luft mit 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit den gleichen Wasserdampfgehalt wie Luft mit 15 °C und 80 % relativer Luftfeuchtigkeit. Da Außenwand- und Fensteroberflächen immer etwas kälter sind, wird warme Raumluft dort mehr oder weniger stark abgekühlt, und es erhöht sich dabei die relative Luftfeuchtigkeit.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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