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Alfred Jöchlinger (Ankö) und Matthias Öhler (Schramm Öhler Rechtsanwälte) erläutern die Vorteile der e-Vergabe.

Der Dschungel der e-Vergabe-Plattformen

27.10.2015

Zu viele Angebote schrecken vor der Nutzung der elektronischen Vergabe ab.

Das neue Bundesvergabegesetz bringt eine grundlegende Modernisierung des Auftragswesens: Öffentliche Auftraggeber sind ab 2017 verpflichtet, Vergabeverfahren vollelektronisch durchzuführen. Schon jetzt ist die Nutzung der e-Vergabe möglich, dennoch werden bislang nur fünf bis zehn Prozent aller öffentlichen Aufträge elektronisch abgewickelt. Einen Grund dafür sieht Ankö-Geschäftsführer Alfred Jöchlinger im Wildwuchs der Plattformen: „Es gibt in Österreich neben den fünf größeren e-Vergabe-Plattformen viele Einzellösungen von Auftraggebern, die nicht miteinander kooperieren. Dieses Tohuwabohu steht dem Durchbruch der e-Vergabe im Wege.“ Die Lösung sei die Interoperabilität der unterschiedlichen Plattformen.

Hat sich das Unternehmen mit dem System der e-Vergabe vertraut gemacht, kann es schon jetzt die Vorteile nutzen: lückenlose Dokumentation, technische Sicherheit, Zeit-, Papier- und Portoersparnis und den Ausschluss der Vorab-Öffnung der Angebote. Die e-Vergabe-Plattform des Ankö bietet zudem die Möglichkeit, sich in die Liste geeigneter Unternehmer eintragen zu lassen. Registrierte Unternehmen müssen damit nicht für jede Angebotsabgabe sämtliche Eignungsnachweise neu vorlegen.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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