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Ende April werden die Werke in Rotenturm und Fürstenfeld geschlossen.

Die letzten Ziegel sind gefallen

27.02.2018

Wienerberger schließt Ende April den Produktionsstandort Rotenturm sowie das Mauerziegelwerk Fürstenfeld.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts besteht das Ziegelwerk im Rotenturmer Ortsteil Siget in der Wart. 1984 hat es Wienerberger übernommen und auf Klinkerproduktion umgerüstet. 2011 wurde im Interesse des Umweltschutzes noch eine Entstaubungsanlage errichtet. Nun hat der heimische Produzent von Lösungen für Ziegelmauerwerke und keramische Dachsysteme die Auflassung des Produktionsstandortes in Rotenturm sowie des Mauerziegelwerks in Fürstenfeld bekannt gegeben. Beide Werke haben in der Produktion seit Jahren kooperiert.

Veraltete Werke

Als Grund für die Schließung gibt die Geschäftsleitung an, dass deren Weiterführung wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll sei. „Wir haben in den letzten Jahren intensiv an der Positionierung der Wienerberger in Österreich gearbeitet. Wichtiger Bestandteil der Strategie ist, Tondach und Koramic zu integrieren und wir haben auch ein neues Werk in Kärnten, Brenner, dazugekauft. Jetzt gilt es das Ganze zu konsolidieren, “ sagt Geschäftsführer Mike Buchner. „Mit Rotenturm und Fürstenfeld schließen wir jetzt zwei Werke, deren Erhalt aufgrund der dort hergestellten Produkte aber auch aufgrund des Alters der Werke wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll sind.“

Maßnahmen für Mitarbeiter

Insgesamt 22 Mitarbeiter sind von der Schließung der Ziegelwerke betroffen. „Gemeinsam mit dem Betriebsrat wird ein Sozialpaket ausgearbeitet , genaue Details kann ich jetzt noch nicht bekanntgeben“, sagt Bucher. Beide Werke sollen Ende April geschlossen werden.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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