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Die Projektentwickler kommen

01.08.2006

Hintergrund der Tochtergründung: Selbstverständlich die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Porr Solutions ist mit der Entwicklung von Immobilien- und Infrastrukturprojekten im europäischen Markt beauftragt. Friedrich Gruber leitet in Kooperation mit Andreas Rechberger und Georg Pammer die rund 45 Mitarbeiter starke Truppe. Vorteil der Konzernstruktur: bei Not am Mann kann auf den Mitarbeiterpool der Porr zurückgegriffen werden. Horst Pöchhacker, Generaldirektor Porr, ist überzeugt, dass die Konzernstrategie, sich am Markt zu orientieren und demenstprechend flexibel zu bleiben, das unbedingte „must“ ist: „Wir arbeiten vollkommen nachfrageorientiert. Deshalb sind wir auch flexibel und können je nach Bedarf Mitarbeiterpotenziale zur Verfügung stellen. Die Volatilität des Marktes verlangt dies auch von uns, Kapazitäten müssen verschiebbar sein. Wir sind uns klar darüber, dass wir mehr als die Konkurrenz können müssen.“ Pöchhacker führt als „Erfolgsbeispiel“ das Stadion Klagenfurt an – und betont, dass so ein Verfahren ein klarer Vorteil für den Kunden ist: „Wir haben von Anbeginn eng mit den Planern zusammengearbeitet. In dem aktiven Dialog steckt die Chance, das beste Projekt entwickeln zu können.“

Hoch- und Tiefbau-Kompetenz
„Wir verstehen unsere Aufgaben in Europa als Chance, den internationalen Markt im Bereich Immobilien- und Infrastrukturprojektentwicklung nachhaltig mitzugestalten“, so Ing. Friedrich Gruber, Geschäftsführer der Porr Solutions. „Die Zusammensetzung unseres Unternehmens ist für diese Anforderungen optimal. Wir werden unsere Chancen nutzen“.
Porr Solutions operiert in drei miteinander vernetzten Bereichen: Immobilienprojektentwicklung Inland unter der Leitung von Gruber, Rechberger leitet den Bereich Ausland, Pammer ist für die Entwicklung von Infrastrukturprojekten verantwortlich.
Die Symbiose aus Hoch- und Tiefbau, Projektentwicklung, Finanzierung, Vermarktung und einem breiten Dienstleistungsangebot stellt im zentraleuropäischen Raum ein besonders attraktives Angebot dar. Wolfgang Hesoun, Vorstandsdirektor Porr, erklärt: „Wir wollen die Schlagkraft der Projektentwicklung stärken, langfristig unsere Ertragssituation verbessern und im internationalen Wettbewerb immer eine Nasenlänge voraus sein.“
Neben der Entwicklung, Planung, Errichtung und Vermarktung von Immobilien- und Infrastrukturprojekten wird die Porr Solutions künftig auch verstärkt Leistungen aus ergänzenden und zunehmend wichtigen Bereichen wie ganzheitliches Facility Management oder die Erarbeitung und Umsetzung von Finanzierungskonzepten anbieten. Von der ersten Idee über den gesamten Lebenszyklus eines Projektes. Mit dem starken Hintergrund der Porr-Gruppe verschafft sich das Unternehmen somit einen relevanten Marktvorteil – für sich selbst, aber in erster Linie für ihre Kunden und Partner.

Gisela Gary

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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