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Eine neue Skyline

03.12.2014

Das Crescent-Projekt in Baku, Aserbaidschan, ist ein Bauprojekt mit enormen Ausmaßen und soll künftig die Skyline der Metropole rund um den Hafen prägen. Errichtet wird das zukünftige Landmark mit Hilfe von selbstkletternden Doka-Schalungen.

Baku hat in den letzten Jahren eine dynamische Entwicklung erfahren. Die Stadt am Kaspischen Meer ist die pulsierende Hauptstadt sowie das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Aserbaidschans. Mit 450.000 Quadratmetern Wohn-, Büro- und Geschäftsfläche werden „Crescent City“ und „Crescent Place“ künftig ein neues Epizentrum in der Skyline von Baku bilden. Bei der Entstehung ist Schalungskompetenz aus Österreich gefragt.

Der Namensgeber des Projekts „Crescent“, der halbmondförmige Hotelbau auf einer künstlich aufgeschütteten Insel, befindet sich derzeit in der Vergabe, die beiden landseitigen Crescent-Komplexe sind bereits im Bau. Der fackelförmige Büroturm „Crescent City“ wird mit 203 Metern und 43 Etagen das gesamte Areal überblicken. Daneben entsteht „Crescent Place“ ein 8-Etagen Shopping-Center mit einem 170 Meter aufragenden, 32-stöckigen Wohnbau-Turm mit 168 Appartements.

Die großen Herausforderungen beim Bau des Crescent Projekts sind die hohen Windgeschwindigkeiten, die an vielen Tagen in Baku vorkommen. Bei starkem Wind ist der Kraneinsatz nur limitiert möglich. Dazu kommen die technische Komplexität der Bauten sowie der straffe Konstruktionsplan. Die Doka-Ingenieure schlugen als effiziente Lösung, die weitestgehend die externen, störenden Faktoren eliminiert, ein automatisch gesteuertes Schalungssystem vor. Die Selbstkletterschalungen SKE50 und SKE100 sind bei beiden Highrise-Baulosen im Einsatz, da sie bei jeder Wind- und Wetterlage uneingeschränkten Baufortschritt gewährleisten. „Der Zeitplan ist äußerst straff – dank unserer Schalungslösung spart unser Kunde Zeit und schafft durchschnittlich ein Geschoss pro Woche“, erklärt Doka-Projektleiter Thomas Staffenberger. Auch den hohen Sicherheitsanforderungen werden die selbstkletternden Systeme gerecht. Dazu trägt das Schutzschild Xclimb 60 bei, das als Einhausung dient und die Arbeiter vor Wetter und Absturz schützt. Die massiven Kernwände werden mit der Trägerschalung Top 50 errichtet.

Bei Crescent Place kommt zusätzlich für die Errichtung der Decken das Traggerüst d2 zum Einsatz. Das an der Selbstkletterschalung integrierte Tischhubsystem TLS versetzt die Deckenschalung rasch und ebenfalls kranunabhängig. Das TLS optimiert zusätzlich die Baustellenlogistik und trägt zur Effizienzsteigerung bei. Und auch hier ist die Baustellenmannschaft durch rundum geschlossene Abschrankungen stets gesichert.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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