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Endspurt für neuen Gebäudekomplex an der TU Graz

24.08.2011

Am Campus der Technischen Universität Graz geht die Errichtung des Gebäudekomplexes PTZ in die finale Phase. Das Bauprojekt kostet knapp 40 Millionen Euro und soll ab 2012 Niedrigenergiestandards erfüllen. Rund 100 Sonden der Geothermieanlage reichen dann 120 Meter in die Erde und liefern thermische Energie.

Am Campus der Technischen Universität Graz in der Inffeldgasse im Südosten von Graz geht der Bau des sogenannten "Produktionstechnikzentrums" PTZ in die finale Phase: In dem Komplex aus drei Gebäuden sollen Institute der Elektrotechnik, Informatik und Verfahrenstechnik und des Maschinenbaus und mehrere Kompetenzzentren untergebracht werden.

Das rund 39,5 Millionen teure Bauprojekt auf Niedrigenergiehausstandard soll im Herbst 2012 fertiggestellt sein, teilt die Universität mit.

Der vom Grazer Architekten Hans Mesnaritsch geplante Komplex liegt zwischen dem Frank Stronach Institut und dem Großmotoren-Kompetenzzentrum am Campus Inffeld. Es wird rund 9.600 Quadratmeter Nutzfläche umfassen und mehreren Instituten sowie drei Grazer Kompetenzzentren mehr Raum bieten.

Das Projekt soll hohe energietechnische Ziele erreichen. Die insgesamt drei Gebäude sollen mit innovativer und nachhaltiger Technik ausgerüstet werden: Rund 100 Sonden der Geothermieanlage, die je 120 Meter tief in die Erde reichen, liefern die Energie zum Heizen oder Kühlen.

BIG als Bauherr

Die Bundesimmobiliengesellschaft BIG, die zurzeit österreichweit rund 50 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 1,5 Milliarden Euro in Ausführung hat, ist Bauherr und Eigentümer der neuen Universitätsgebäude und refinanziert die Investitionen über laufende Mieterlöse.

"Wer im ingenieur- und naturwissenschaftlichen Bereich herausragende Leistungen erbringen will, benötigt dazu eine ausgezeichnete Infrastruktur. Die neuen Gebäude sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung", so der Rektor der TU Graz, Hans Sünkel. (apa, pm)

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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