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Energiebewußtsein steigt weiter!

01.02.2007

Die Aussichten für alle Anbieter im Bereich Wärmedämmverbundsysteme sind daher gut - sofern die Chancen gesehen und genutzt werden. Bauen und Wohnen liegt uns allen am Herzen, und das mit möglichst wenig Energie.

"No future ist ein Irrtum", lautete eine der Kernaussagen von Dr. Werner Beutelmeyer, Geschäftsführer des Linzer des Market-Institutes, bei einem Vortrag zu einer aktuellen Studie. Er beschrieb die Aussichten für die Bau- und Wohnbranche durchaus positiv. Den Grund dafür sieht er in der heutigen Gesellschaft: Es geht uns gut. Die Bereiche Bauen, Wohnen und Lebenszufriedenheit sind uns allen wichtig und zentrale Themen unseres Alltags. Wir leben in einer satten, jedoch nicht gesättigten Wirtschaft, und daher gibt es ganz klar dort Chancen für Unternehmen, wo kräftig an Innovationen gearbeitet wird.
Wir alle als Kunden sind weder konsistent noch nachvollziehbar, vielmehr sind wir unberechenbar und leben mehr denn je in einer labilen Gesellschaft. Es wird immer mehr Wert auf Individualität und Eigenständigkeit gelegt. Was sich in den Umfragen erfreulicherweise durchgängig zeigt, ist eine vorwiegend gute Stimmung in diesem Land.
Wir fordern allerdings immer mehr das gewisse Extra in allen Belangen. Für den Bereich Bauen und Wohnen bedeutet dies, dass es nicht mehr länger genügen wird, umbaute Kubikmeter anzubieten, sondern positive Erlebnisse. Dazu Ing. Alfons Eichberger, Vorsitzender der Qualitätsgruppe Wärmedämmverbundsysteme: "Der "reine Produktverkauf" ist Schnee von gestern! Der mündige Konsument von heute will zu Recht individuelle Lösungen und sucht nach erlebbaren Vorteilen. In unserem Fall bedeutet dies: Mit jedem Zentimeter Dämmstoff steigt der Wohnkomfort und die Behaglichkeit der eigenen vier Wände und sorgt damit für höhere Lebensqualität im Alltag."

Marken als Orientierungshilfe

Kaum ein Bereich in unser aller Leben ist so umfassend wie das Thema Bauen und Wohnen. Dies beginnt bei der Suche nach dem richtigen Grundstück und den dazugehörigen Finanzierungsmöglichkeiten und endet bei der Farbabstimmung zwischen Sofakissen und Vorhang. Dazwischen liegt ein weiter, oft - im wahrsten Sinn des Wortes - steiniger Weg. Viele Fragen müssen beantwortet werden und der Verbraucher von heute recherchiert in allen ihm zur Verfügung stehenden Medien: vom Internet über die Fachzeitschrift bis zur Häuslbauermesse. Da die Zeit aber ein rares Gut ist und wir parallel dazu einer immer größer werdenden Flut an Reizen ausgesetzt sind, nehmen wir Informationen nur sehr selektiv auf. Wir orientieren uns dabei meist an uns bekannten Marken, denn, so Beutelmeyer: "Marken kennt man, und was man kennt, das liebt man!" Daher empfiehlt er auch ganz klar: "Machen Sie aus Ihrem Unternehmen oder Produkt eine Marke. Marken können erlebt werden und stellen in letzter Instanz oft eine gute Entscheidungsmöglichkeit dar."

Megathema Energie

Die Befragten der Studie gaben auch an, welche Themen ihrer Meinung nach in Zukunft den Hausbau bestimmen werden. 86 % nannten "alternative Energieformen", 84 % das Niedrigenergiehaus, 81 % Solaranlagen und 79 % "Gesundes Wohnen". Weit abgeschlagen auf den letzten Plätzen liegen mit 9 % die Stromheizung und mit 6 % die Ölheizung. Ing. Alfons Eichberger: "Aus diesen Ergebnissen geht ganz klar hervor, dass effiziente Dämm-Maßnahmen in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden und dass es für alle Anbieter im Bereich Wärmedämmverbundsysteme immer wichtiger wird, gemeinsam mit dem Kunden die für ihn persönlich beste Lösung herauszuarbeiten und anzubieten!" Für alle Interessierten: Noch mehr Infos zum Thema Energiesparen mit Wärmedämmverbund-systemen gibt es in der neuesten Ausgabe von ETICS, dem Magazin für energiebewusstes Bauen.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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