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Energy Globe Oberösterreich 2010

10.01.2011

Der Energy Globe Oberösterreich Sieger 2010 heißt „2B HTBLA Ried im Innkreis“.

Prämiert wurde die Tüftelei der ganzen Klasse, die mit dem Motto „Wir heizen nicht ins Freie“ unter Leitung von Oberschulrat Franz Liebl Energie spart: mit einer cleveren Fenstersteuerung reduziert die Schule die jährlichen Energiekosten von rund 35.000 Euro um bis zu 60 Prozent – bei einmaligen Installationskosten von 1.000 Euro. Manfred Haimbuchner überreichte gemeinsam mit Energy Globe Gründer Wolfgang Neumann und Bürgermeister Albert Ortig den Schülern Christoph Haas und Stefan Bachinger sowie Klassenlehrer Liebl die Oberösterreich-Trophäe.

Den Energy Globe Oberösterreich 2010 in der Kategorie Erde schnappte sich die Lehner Wolle³ GmbH & Isolena Naturfaservliese GmbH/Waizenkirchen für die optimale Wärmedämmung und ein ausgeklügeltes Haustechnikkonzept ihrer Produktionshalle. Holz und Schafwolle dominieren die Baustruktur, die Wärme kommt aus Biomasse, der Sonne und einem Schmutzwasserwärmetauscher, die Regenwassernutzung schont zusätzlich das Trinkwasser – in Summe ein Musterbeispiel zukunftsweisender Bautechnik. Schwachstellenanalyse im Energiehaushalt der eigenen Schule und die experimentelle Ermittlung des Wärmebedarfs überzeugte die Jury und hievte die Schüler der Borg aufs begehrte Energy Globe Oberösterreich Stockerl.

Das Projekt „Energieprofil der Schule“ beweist, wie erfolgreich der bewusste Umgang mit Energie und die Kenntnis über Möglichkeiten des Energiesparens für Praxis und Anwendung sein kann.  Dass Klimaschutz ein Gebot der Stunde ist und mit vielen kleinen und großen Schritten erreicht werden kann, zeigt der Energy Globe Oberösterreich Sieger in der Kategorie Luft: „Faktor 4“ heißt das hier prämierte Maßnahmenbündel der Rudolf Großfurtner GmbH/Utzenaich, das gleich 75 Prozent CO2 Emissionen einspart. Die Wärmeversorgung des Betriebes kommt zum Großteil aus einem Mix sauberer, erneuerbarer Energiequellen. Toller Zusatzeffekt: auch die Effizienz im Produktionsprozess wurde gesteigert.

Überzeugend ist auch der Sieger in der Kategorie Wasser, unserem Urelement des Lebens, und daher besonders schützenswert. In dieser Kategorie hat der Reinhalteverband Wolfgangsee-Ischl einen klaren Sieg für ein innovatives Kläranlagensystem errungen: der Betrieb reinigt die Abwässer aus einem Einzugsgebiet von ca. 40.000 Einwohnern, ohne dass dabei zusätzliche Energie verbraucht wird. Eine innovative Prozesssteuerung gewinnt die für die Reinigung notwendige Energie direkt aus dem Abwasser. Sauberes Wasser ganz ohne fremden Strom.

Energie steht für die Kategorie Feuer – einem Element, das uns Wohlstand und Fortschritt ermöglicht. Im post-fossilen Zeitalter sind erneuerbare Energien ein Muss für eine moderne, nachhaltige Entwicklung– dazu gehört auch Holz. Hier hat die Feiba Engineering & Plants GmbH aus Traun mit einer „automatischen Scheitholz-Anlage“ neue Maßstäbe beim Komfortgewinn für Konsumenten gesetzt und dafür den OÖ Globe in Feuer erhalten: Heizen mit Scheitholz aller Größen und Formen ist jetzt bequem wie nie und steht einer Öl-, Gas- oder Pelletsheizungen in Nichts nach. Im Gegenteil: Holz besticht vor allem als erneuerbarer Energieträger aus unseren Wäldern mit besonders gutem Wirkungsgrad.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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