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Erfolgsrezept Qualität

23.07.2010

Innovationen, Service, Know-how: Der Vorarlberger Fensterläden-Hersteller A.S.T. zeigt mit beeindruckenden Projekten, wie man sich binnen weniger Jahre an die Europaspitze eines Marktes hocharbeiten kann. 

Es ist eine absolute Erfolgsgeschichte: Erst 1996 wurde der Fensterläden-Hersteller Alu-System-Technik GmbH A.S.T. in Enzing bei Dornbirn gegründet, mit rund 15 Millionen Euro Umsatz und bisher 80.000 produzierten Fensterläden gilt das Unternehmen bereits als Nummer zwei in Europa. Federführend dabei ist der junge und dynamische Geschäftsführer Wolfgang Rigo (34). Von Anfang an lenkte er die Geschicke der Vorarlberger Firma – und findet mit innovativen, hochwertigen Produkten und modernem Führungsstil regen Zuspruch vor allem bei designorientierten Architekten.

Innovation und Service
„Für unsere Kunden sind unsere Erzeugnisse meist Nebenprodukte. Daher konzentrieren wir uns auf Innovationen und Patente wie etwa die extrem einfache Montage unserer Fensterläden“, erklärt Rigo, Chef von Niederlassungen in Deutschland, der Schweiz und Frankreich und mehr als 95 Mitarbeitern. „Wir sind stolz darauf, die absolut Schnellsten am Markt zu sein. Das ist auch der Grund für unser rasches Wachstum und den Erfolg.“

Mit Flexibilität und durchdachter Logistik konnten die langsameren Mitwerber überrundet werden: Die Rede ist von Zuwachsraten von bis zu 100 Prozent wie nach dem Markteintritt in der Schweiz. Und dabei legt A.S.T. Hauptaugenmerk auf Qualität: Die Fensterläden – klassische Klappläden, Schiebeläden oder Faltschiebeläden – sind pulverbeschichtet in allen Ral-Farben erhältlich, jährlich werden mindestens zehn neue Modelle entworfen. Patentierte Systeme wie „Systemfix“ und Justierfix“ versprechen eine um zwei Drittel kürzere und vor allem einfachste Montage. Selbst Kleinstteilen gilt eine besondere Aufmerksamkeit: Sie werden gesondert und sorgsamst beschichtet.

In die Fensterläden integrierbar ist zudem ein moderner Elektroantrieb. Rigo: „Das ist die Zukunft. In Kombination mit Windwächtern schließen sich die Läden bei entsprechender Windgeschwindigkeit von selbst.“ Eine weitere Innovation ist die neuentwickelte Linie G-Iso, die sogar wärmedämmend wirkt. Ein noch wesentlicherer Faktor ist aber die lösungsorientierte Kooperation: Es werden ästhetisch ansprechende Sonderlösungen angeboten, im Idealfall sind die Fensterlädenexperten schon bei der Planung mit ihrem Know-how dabei. Wie etwa im Falle des ausgezeichneten „Haus der Zukunft“ am Sandgrubenweg in Bregenz.

Hier wurde die Beschattung trotz der ausgefallenen Formgebung der Gebäude  über rundum verschiebbare Schiebeläden ermöglicht, die den Wohnbauten erst ihr einzigartiges Antlitz verleihen. Schiebeläden – übrigens laut Rigo verstärkt im Trend – als wesentliches architektonisches Gestaltungselement.

Innovativ gibt sich die Unternehmensführung aber auch gegenüber den Mitarbeitern: Zur Motivation wurde ein Verbesserungsprogramm ins Leben gerufen. Hier können die Angestellten Vorschläge zur Optimierung im Unternehmen, etwa bei Arbeitsabläufen, vorbringen. Dafür winken pro Idee bis zu 20 Euro Belohnung. Das bringt viel, kostet kaum, stärkt aber die Identifikation mit dem Unternehmen enorm. „Mitbestimmung“ ist hier das Zauberwort, das sicherlich mehr Stolz und Freude in den Berufsalltag bringt. Seit 2005 landen so ungebrochen 400 Vorschläge jährlich auf dem Tisch der Geschäftsführung. Enorme 90 Prozent werden tatsächlich verwirklicht.

Autor/in:
Redaktion Bauzeitung
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